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Santé PluriELLE

Montag, den 10. Februar 2014 um 21:46 Uhr

2014 unter dem Zeichen der Gesundheit

Jahresthema 2014 für die Lesbenorganisation LOS : Gesundheit

Die LOSINFO wird das ganze Jahr darüber berichten, Infos, Umfrage, Berichte, alles was sie immer schon wissen wollen.

 

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Chancengleichheit für LGBT-Personen

im Bereich der Gesundheit 2014 

Eingereichter Text von Stéphane Rossini am 12.12.2013

Das Problem der Chancengleichheit im Bereich der Gesundheit für lesbische, schwule, bisexuelle und transsexuelle Menschen (LGBT-Personen) ist Gegenstand einer Studie (Gruppe Gesundheit von PREOS, 2012), deren Ergebnisse von Professor Alain Pécoud (Universität Lausanne) als alarmierend bezeichnet werden. In der Studie werden sowohl Analysen und Feststellungen gemacht als auch Empfehlungen gegeben. Einige Aspekte sind aus Sicht der öffentlichen Gesundheit Besorgnis erregend. Aus diesem Grund stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:

1. Was ist die allgemeine Haltung des Bundesrates zu den Schlussfolgerungen, die im erwähnten Bericht gezogen werden?

2. Ist er angesichts der Dringlichkeit gewisser gesundheitlicher Probleme bei Jugendlichen (Suizidrisiko oder Zunahme der Infektionen mit sexuell übertragbaren Krankheiten) bereit, in Zusammenarbeit mit den anderen wichtigen Akteuren (Kantone, Ärzteschaft, Schule) eine gezielte Strategie zur Schaffung von Kompetenzzentren auszuarbeiten und Präventionsmassnahmen im Bereich der Gesundheit von LGBT-Personen zu entwickeln?

3. Wie gedenkt er die Lücken in der Ausbildung der Gesundheitsfachleute zu schliessen, damit den Besonderheiten der Gesundheit von LGBT-Personen Rechnung getragen werden kann?

4. Beabsichtigt er die Lücken bei den Daten zur Gesundheit von LGBT-Personen im Rahmen grosser landesweiten Gesundheitsbefragungen zu schliessen?

5. Wie gedenkt er das Thema der Gesundheit von LGBT-Personen in die bestehenden und zukünftigen nationalen Gesundheitspläne und -programme aufzunehmen?

6. Kann garantiert werden, dass - aus Sicht der Betroffenen - der Zugang zu medizinischen Leistungen und deren Finanzierung wie auch Massnahmen zum Schutz der Integrität gewährleistet sind und dass LGBT-Personen in keiner Weise diskriminiert werden?

 


   

Bonjour à toutes et à tous,

nous sommes heureuses de vous informer de la parution de la version définitive du rapport du groupe Santé PREOS.

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Santé PluriELLE im Land der FrauenärztInnen

Santé PluriELLE hat vom 11. - 13. November an der Herbsttagung der Westschweizer Gruppe der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe teilgenommen

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Neues HIV-Programm des Bundes: Was ist mit den Lesben?

 

Was hat man den Lesben für einen Platz eingeräumt im neuen HIV-Programm des Bundesamts für Gesundheit?

Am 1. Dezember 2010 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sein Rahmenprogramm zur HIV-/Aids-Prävention für die Jahre 2011 bis 2017 veröffentlicht.

Neu umfasst es auch Massnahmen gegen andere sexuell übertragbare Krankheiten (STI, sexually transmitted infections).

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SantéPlurielle ist eine Fachgruppe der LOS in der Romandie. Sie setzt sich mit Informations- und Präventionskampagnen für die Gesundheit lesbischer Frauen ein. Diese Kampagnen richten sich entweder direkt an lesbische Frauen oder an die verschiedenen Pflegedienstleister.

Die umgesetzten und laufenden Projekte sind

  • Erstellung einer Liste von LGBT-freundlichen GynäkologInnen und TherapeutInnen in der Romandie
  • Erarbeitung und Versand eines Informationsflyers über Brust- und Gebärmutterhalskrebs, die gynäkologische Untersuchung (eine Version für Patientinnen, eine Version für GynäkologInnen) sowie über sexuell übertragbare Krankheiten (STI) und den „safer sex“ zwischen Frauen
  • Homepage mit Verweisen auf zahlreiche Dokumentationen zu Themen rund um die Gesundheit lesbischer Frauen
  • Teilnahme an der Vernehmlassung zum neuen nationalen Rahmenprogramm zur HIV-/STI-Prävention für die Jahre 2011 bis 2017
  • Interventionen bei Fachleuten im Gesundheits- und Sozialbereich

Alle, die sich für diese Themen interessieren, sind herzlich in der Fachgruppe willkommen. Die Fachgruppe trifft sich monatlich oder jeden zweiten Monat in Lausanne.

Mehr Informationen oder eine Anmeldung für den Newsletter unter www.sante-plurielle.ch


   

      Spendenkonto: Lesbenorganisation Schweiz LOS, Monbijoustrasse 73, 3007 Bern, PC 85-6671-0      Kontakt     © 2011 by LOS