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Politik

Dienstag, den 07. Mai 2013 um 17:30 Uhr

Genug von erneuten Verschärfungen im Asylgesetzes und der Abschot­tung gegenüber Schutzsuchenden. Wir blasen zum so­lidarischen Gegenwind!

Weltweit sind gut die Hälfte der Flüchtlinge Frauen. Die meisten von ihnen leben als intern Vertriebene oder suchen Schutz in den umliegenden Nachbarländern. Ein Grund dafür sind verschiedene Schwierigkeiten, die ihnen in vielen Fällen eine Flucht über die militarisierten europäischen Aussengrenzen in Länder wie die Schweiz erschweren. In den meisten Fällen wird diese Flucht von Schleppern organisiert und ist insbesondere für Frauen mit zusätzlichen Risiken verbunden. Sexualisierte Gewalt und Ausbeutung auf der Flucht ist für viele Frauenflüchtlinge eine verbreitete Realität.

Die Abschaffung des Botschaftsverfahrens treibt insbesondere Frauen auf ihren Fluchtwegen in Abhängigkeits- und Gewaltstrukturen. Die Rechte von schutzbedürftigen Flüchtlingen werden einmal mehr mit Füssen getreten.

 

Wir stimmen Nein zur Asylgesetzrevision am 9. Juni
und rufen auf zu einem solidarischen Gegenwind!

Hier finden Sie einen Bastelbogen für ein Windrad, mit dem Sie ihrem persönlichen Gegenwind Ausdruck geben können.

-       Drucken Sie den Bastelbogen auf dickem Papier aus und folgen Sie der Bastelanleitung

-       Tragen Sie es am Rucksack, stecken Sie es in ihren Blumentopf oder auf den Hut….

-       Helfen Sie mit, aus dem Wind einen Sturm gegen die Asylgesetzrevision zu machen:

  • Verschenken Sie weitere Windrädchen
  • verschicken Sie den Bastelbogen im PDF per Email
  • posten Sie den Bastelbogen auf facebook.

 

Ihr Team von TERRE DES FEMMES Schweiz

kommunikation@terre-des-femmes.ch


   

Zürich, 25. Februar 2013

 

Medienmitteilung von WyberNet, dem Netzwerk für engagierte lesbische Berufsfrauen

WyberNet spricht sich an seiner GV vom vergangenen Wochenende für die Einführung einer gesetzlichen Quote für Frauen in Politik und Wirtschaft aus

WyberNet hat am Wochenende am geschichtsträchtigen Ort Bocken bei Horgen, wo das Elternhaus von Annemarie Schwarzenbach steht, ihre 11. Generalversammlung durchgeführt. Unter anderem hat der Verein auch das Thema ‚Frauenquote in Politik und Wirtschaft‘ diskutiert.

Nach einleitenden Pro- und Kontra-Referaten durch Nationalrätin Yvonne Feri (pro) und Jacqueline Badran (kontra) fand unter der Leitung von Brigitte Ramseier, Kommunikationsbeauftrage von WyberNet, eine angeregte Podiumsdiskussion zum Thema statt. Teilnehmerinnen am Podium waren ausser den beiden Nationalrätinnen auch Monique Ryser, Präsidentin von BPW Switzerland (Business & Professional Women), sowie zwei Fachfrauen aus den Reihen der Member von WyberNet.

Weder vom Podium noch aus dem Plenum waren Zweifel daran zu hören, dass Frauen vor allem in der Wirtschaft vermehrt gefördert werden müssen, da dies bisher störend schleppend vorangeht. Auch dass die Rahmenbedingungen verbessert werden müssen, wurde von keiner der rund 120 anwesenden Frauen bestritten.

Umstritten diskutiert wurden allerdings einerseits die Mittel, die dafür nötig sind und andererseits, wie weit die Politik in die Freiheit private Unternehmen eingreifen darf.

Trotzdem hat sich die Generalversammlung in ihrer Abstimmung letztendlich mit einem sehr deutlichen Mehr für die Einführung einer Frauenquote in Politik und Wirtschaft ausgesprochen.

Weitere Auskünfte:

Sofia Hilgevoord, Präsidentin WyberNet, 079 752 68 32

Brigitte Ramseier, Kommunikationsbeauftragte, 076 337 29 62

kommunikation@wybernet.ch

 


   

 

 

„Nach der Pride 2012 in Delsberg ist 2013 Freiburg an der Reihe – mit dem Slogan „Wie alle…“ “

Am Samstag, den 22. Juni 2013 wird das Gelände der Universität Pérolles und der Hochschule für Technik in Freiburg die 17. Pride (Umzug der LGBT - Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgender) willkommen heissen. Nach 14 Jahren Abwesenheit kehrt die Pride nach Freiburg zurück.

[ Weiterlesen ]


   

Schweiz:
Bundesrat und lesbischwule Menschenrechte

Nationalrat Mario Fehr SP/ZH und 80 MitunterzeichnerInnen möchten vom Bundesrat wissen, wie er sich international für die Menschenrechte von Lesben und Schwulen einsetzt.

Mario Fehr beruft sich auf eine Aussage des Bundesrates. In einer Antwort auf eine Anfrage im Parlament (Interpellation 04.3565) hatte der Bundesrat nämlich geschrieben, dass er das Recht, die egene sexuelle Orientierung frei und offen zu leben, "zum Kernbereich des Menschenrechtsgedankens" zähle und sich für dieses Recht engagieren wolle.

Mit dem letzte Woche im Nationalrat eingereichten Postulat möchten Mario Fehr und MitunterzeichnerInnen einen Bericht darüber bestellen, wie dieses Engagement des Bundesrates nun tatsächlich aussieht (Mitteilung der SP vom 20.3.07).

Quelle: Pink Cross


   

LESBISCHWULE MENSCHENRECHTE IM AUSLAND - DER EINSATZ DER LOS

Aufgrund des Treffens im Mai 2005 mitMicheline Calmy- Rey wurden uns im Bereich Aussenpolitik und Menschenrechte weitere regelmässige Treffen mit dem EDA (Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten) zugesichert.

An der Sitzung vom 19. August 2005 diskutierten wir (für die LOS: Karin Wäfler und Simone Brander) mit zwei Vertretern des EDA die schrecklichen Menschenrechtsverletzungen im Iran und die Handlungsmöglichkeiten, die das EDA in solchen Fällen hat. Da die Motive für die Hinrichtungen nicht restlos geklärt sind, kann das EDA nur weitere Abklärungen vor Ort vornehmen. Protestiert wird aber von Seiten des EDA in jedem Fall, da es sich bei den erwähnten Fällen um Jugendliche handelte. Uns wurde zugesichert, dass, falls Verurteilungen wirklich aufgrund der sexuellen Orientierung erfolgen sollten, das EDA diplomatisch aktiv werden würde.
Weiter wurde aufgrund unseres Wunsches eine Kontaktperson im EDA bestimmt, an welche wir uns mit allen Menschenrechtsanliegen wenden können. Das EDA ist interessiert daran, dass wir uns bekannte Menschenrechtsverletzungen an Lesben, Schwulen, Bi- und Transsexuellen melden, damit es intervenieren kann. Besonders in den Ländern, mit welchen das EDA in einem Menschenrechtsdialog steht, können Menschenrechtsverletzungen bilateral auf einer guten Ebene angesprochen werden. Dies sind die Länder Ägypten, Marokko, Irak, Russland und Ukraine. Die Vertreter des EDA zeigten sich sehr interessiert an einer langfristigen konstruktiven Zusammenarbeit und baten uns, für die Vorbereitung der Menschenrechtskonferenz vom nächsten Frühjahr Inputs zu sammeln, welche wir an einer nächsten Sitzung im Januar 2006 besprechen werden.


   

      Spendenkonto: Lesbenorganisation Schweiz LOS, Monbijoustrasse 73, 3007 Bern, PC 85-6671-0      Kontakt     © 2011 by LOS
 
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