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Safer Sex: auch unter Frauen!

 

 

Medienmitteilung

Die Plakate der neuen Kampagne LOVE LIFE gegen HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten (STI) zeigen Paare. Eines davon ist ein Frauenpaar. Die STI-Prävention betrifft alle sexuell aktiven Menschen. Die Lesbenorganisation Schweiz LOS ist erfreut darüber, dass Safer Sex unter Frauen endlich in einer nationalen Kampagne thematisiert wird.

Ein Frauenpaar in einer Kampagne gegen HIV und andere STI – dies ist ungewöhnlich und mag überraschen. Lesbische Beziehungen gelten in dieser Hinsicht – zu Unrecht – oft als risikolos. Doch STI können auch beim Sex zwischen Frauen übertragen werden, und die Regeln für Safer Sex sollten, mit ein paar Anpassungen hinsichtlich der sexuellen Praktiken, auch von Frauen befolgt werden, die Sex mit Frauen haben.

Die Übertragung von HIV unter Frauen ist eher selten. Eine Ansteckung ist vor allem möglich bei der gemeinsamen Benutzung von Sextoys oder bei Kontakt mit Blut (Menstruationsblut oder Praktiken, die eine Verletzungsgefahr bergen). Andere STI wie Syphilis, Humane Papillomaviren (HPV), Chlamydien, Gonorrhoe, Hepatitis (A-, B- und C-Virus) oder Genitalherpes übertragen sich leichter als das HIV, etwa beim Austausch von Vaginalsekret oder durch Hautkontakt. Die Regeln für Safer Sex sollten daher auch bei sexuellen Kontakten zwischen Frauen zur Anwendung kommen.

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Studie „LGBT am Arbeitsplatz“

Liebe Verbündete, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Partner,


Im Hinblick auf die Tagung „Vielfalt am Arbeitsplatz: eine gegenseitige Bereicherung“ führt das Institut für Gender-Studien der Universität Genf in Partnerschaft mit der Genfer Föderation der LGBT*-Verbände eine landesweite Studie „LGBT am Arbeitsplatz“ über den beruflichen Alltag der LGBT-Menschen in der Schweiz durch.

 Diese Studie bezweckt Daten zu dem zu sammeln, was LGBT-Menschen an ihrem Arbeitsplatz erleben. Solche Daten fehlen bis heute. Die Studie wird insbesondere dazu beitragen, den Stand der homo- und transphoben Diskriminierungen im Schweizer Berufsleben zu erfassen.

Wir möchten Sie einladen, an der online-Umfrage teilzunehmen. Klicken Sie dafür auf den folgenden Link: http://lgbt-au-travail.questionpro.com

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Lesung Sabine Lenz in Bern

sabine lenz

Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Informationen zum Runden Tisch und zur Soforthilfe

Eidgenössische Kommission für Frauenfragen EKF

Schwarztorstrasse 51, 3003 Bern

Tel. +41 58 462 92 75, Fax +41 58 462 92 81

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.frauenkommission.ch

CH-3003 Bern, EBG, EKF

An die Mitglieder der EKF

An Frauen- und Männerorganisationen An weitere interessierte Kreise

Bern, im Juli 2014

Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Informationen zum Runden Tisch und zur Soforthilfe

Sehr geehrte Damen und Herren

Bis 1981 wurden in der Schweiz Tausende von Menschen Opfer von fürsorgerischen Zwangsmass-nahmen. Betroffen waren junge Frauen und Männer, die zur «Nacherziehung» oder zur «Arbeitserziehung» in geschlossene Institutionen eingewiesen wurden (administrative Versorgungen). In zahlreichen Fällen erfolgte sogar eine Einweisung in eine Strafanstalt, einzig weil die betroffene Person durch ihr Verhalten – gemessen an den damaligen Moral- und Rollenvorstellungen – auffiel oder sozi-ale Missbilligung bewirkte. Zu den Opfern zählen auch Personen, die zwangssterilisiert, zwangskastriert wurden und Kinder bzw. Eltern, die von Zwangsadoptionen betroffen waren. Betroffen waren namentlich auch Kinder, welche bei Bauern verdingt oder in Heimen und Pflegefamilien fremdplatziert wurden. Ein Grossteil der Versorgungen beruhte auf administrativen oder fürsorgerischen Massnahmen, die von kantonalen oder kommunalen Instanzen (insbesondere Vormundschafts-, Jugendstraf-verfolgungs- und Armenbehörden) verhängt wurden. Diese Praxis wurde erst 1981 mit dem Inkrafttreten neuer Gesetzesbestimmungen verunmöglicht.

 

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