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Frauen wählen!

Frauen wählen!


EKF und Frauenorganisationen fordern: mehr Frauen ins Parlament!


Bern, 9. März 2015.

Die Eidg. Kommission für Frauenfragen EKF und eine breite Koali-tion von Frauenorganisationen engagieren sich dafür, dass am 18. Oktober 2015 mehr Frauen ins Parlament gewählt werden. Auf der Website «Frauen wählen! – Votez femmes! – Votate donne!» sagen prominente Politikerinnen, warum dies dringend nö-tig ist. Eine gemeinsam von EKF, BAKOM und SRG/SSR bei der Universität Fribourg in Auftrag gegebene Studie wird zudem im Wahlkampf 2015 die Medienpräsenz von kan-didierenden Frauen und Männern untersuchen.
Projekt «Frauen wählen!»
In den 44 Jahren seit der Einführung des Frauenstimm- und Wahlrechts hat der Frauenanteil im Parlament noch nie einen Drittel erreicht. Im Nationalrat sitzen aktuell 31 Prozent Frauen, im Ständerat sind es 19.6 Prozent. Und der Frauenanteil stagniert oder ist gar rückläufig: Bei den Nationalratswahlen 2011 wurden erstmals weniger Frauen gewählt als bei den vorange-gangen Wahlen, bei den Ständeratswahlen fand der Knick schon früher statt: Mit 23.9 Pro-zent war der Frauenanteil 2003 in der kleinen Kammer am grössten, seither ist die Quote wieder rückläufig.
Es besteht also Handlungsbedarf. Deshalb lanciert die EKF zusammen mit einer breiten Ko-alition von Frauenorganisationen das Projekt «Frauen wählen!». Ziel ist es, Frauen wie Män-ner zu motivieren, an der Urne Frauen ihre Stimme zu geben. Auf der neuen Website www.frauen-waehlen.ch machen sich Frauen aller Parteien stark für ein ausgewogenes Ge-schlechterverhältnis in der Politik. Zwei Drittel der Parlamentarierinnen unterstützen das An-liegen und haben ein Testimonial geliefert mit triftigen Gründen, weshalb der Frauenanteil im Parlament steigen muss. Ein Flyer, der breit verteilt wird und auf dem Web abrufbar ist, er-gänzt das elektronische Angebot.
Medienstudie zu den Wahlen 2015
Medienpräsenz ist ein wichtiger Faktor für den Wahlerfolg. Eine bei der Universität Freiburg gemeinsam in Auftrag gegebene Studie von EKF, Bundesamt für Kommunikation BAKOM und SRG/SSR untersucht deshalb im Wahlkampf 2015, wie oft und zu welchen Themen die
Kandidatinnen und Kandidaten der verschiedenen Parteien zu Wort kommen oder Gegen-stand der Berichterstattung sind. In der Studie werden Print- wie Onlinemedien sowie die SRG untersucht. Die Resultate werden voraussichtlich Mitte 2016 vorliegen.


Dreisprachige Website
www.frauen-waehlen.ch
www.votez-femmes.ch
www.votate-donne.ch


Auskunft:
Etiennette J. Verrey, Präsidentin EKF, Tel. 061 922 16 74
Claudia Weilenmann, Sekretariat EKF, Tel 058 464 93 26 (Mo, Di)
Hinweis: Webplattform Wahlen 2015


Direkt zum Thema Frauen und Wahlen
Am 8. März hat auch die offizielle Webplattform «Wahlen 2015» des Bundes ein zusätzliches Angebot aufgeschaltet. Mit der Kachel «Frauen und Wahlen» bietet sie einen direkten Zu-gang zu den relevanten Informationen.
https://www.ch.ch/de/wahlen2015/

Nationale Demo 7. März 2015

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Samstag 7. März alle an die
nationale Demo


Treffpunkt 13h30 Schützenmatte Bern
Abschlusskundgebung auf dem Bundesplatz

In der Schweiz verdienen Frauen für die gleichwertige Arbeit immer noch 20 Prozent weniger als ihre Kollegen. Nicht der ganze Unterschied ist durch objektive Kriterien erklärbar: Jedes Jahr entgehen den Frauen einzig aufgrund ihres Geschlechts 7,7 Milliarden Franken. Dieses Geld fehlt den Frauen, den Familien und den Rentnerinnen.

Es braucht Lohngleichheit jetzt, weil

  • sie in der Bundesverfassung und im Gleichstellungsgesetz steht;
  • finanzielle Unabhängigkeit für Frauen entscheidend ist;
  • sie die Erwerbsarbeit der Frauen stärkt;
  • sie zu fairen Renten für die Frauen führt;
  • sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie verbessert;
  • weil sie ein Schritt hin zu einer fairen Verteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit ist und somit zur Gleichstellung von Frauen und Männern beiträgt.

Wir fordern die rasche und konsequente Umsetzung der Lohngleichheit mit Kontrollen!

Die Lesbenorganisation wird auch dabei sein und erwartet sie alle am Treffpunkt.

 

http://lohngleichheitsmanifest.ch/

 
  Lesbenorganisation Schweiz LOS, Monbijoustrasse 73, 3007 Bern  

Nationalrätliche Kommission spricht sich für Eheöffnung aus

20.02.2015

Die Schweizer LGBT-Dachverbände begrüssen die Empfehlung zur Annahme der parlamentarischen Initiative «Ehe für alle» in der vorbehandelnden Kommission des Nationalrats und freuen sich, dass die Gleichstellung aller Lebensgemeinschaften endlich politisch debattiert wird. Die Initiative wurde mit 12 zu 9 Stimmen bei 1 Enthaltung angenommen.
 
Die Parlamentarische Initiative, welche von der Grünliberalen Partei eingereicht wurde, fordert den Gesetzgeber auf, die beiden rechtlich geregelten Lebensgemeinschaften (Ehe und eingetragene Partnerschaft) für alle Paare zu öffnen, ungeachtet ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Orientierung. Auch gleichgeschlechtliche Paare sollen heiraten und heterosexuelle Paare eine eingetragene Partnerschaft begründen können.

Damit trägt die parlamentarische Initiative einen wichtigen Schritt zur Beseitigung einer andauernden Diskriminierung bei. Die Möglichkeit eine Ehe einzugehen, wird bis heute einem Teil der Schweizer Bevölkerung verwehrt. Diese Unterscheidung entspricht weder dem heutigen liberalen Gesellschaftsbild noch ist sie mit der Schweizerischen Bundesverfassung vereinbar. Die Eheöffnung ergibt sich demnach als Konsequenz aus dem Gleichheitsgebot (Art. 8 BV) und dem Recht auf Ehe und Familie (Art. 14 BV).
 
Ehe wird aufgewertet
Menschen möchten aus unterschiedlichsten Gründen heiraten, sei es als Zeichen der Liebe, zur finanziellen Absicherung oder um sich rechtlich für die Zukunft zu wappnen. Die traditionelle Ehe wird durch die Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare nicht abgewertet, sondern gestärkt. Durch die Eheöffnung werden verlässliche Strukturen geschaffen, die der ganzen Gesellschaft dienen. Die Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare ist eine Anpassung an die veränderten gesellschaftlichen Werte. Das Familienrecht soll die Realität abbilden und nicht veraltete Wertvorstellungen konservieren.
 
Schweizer LGBT-Dachverbände fordern Gleichstellung
Die Schweizer LGBT-Dachverbände unterstützen die Öffnung der Ehe und danken den Mitgliedern der Rechtskommission des Nationalrats für ihre Unterstützung, ihren Weitblick und die Wahrnehmung ihrer Verantwortung, allen Schweizerinnen und Schweizern die ihnen durch die Verfassung garantierten Rechte zuzugestehen.
 
Wir verlangen keine Sonderrechte, sondern schlicht Gleichstellung. Und wir fordern die Öffnung der Ehe weil unsere Beziehungen gleich stark und unsere Familien gleich viel wert sind wie die aller anderen Schweizerinnen und Schweizer.

Vitus Huonder - und was noch?

Ein Urner Pfarrer der seinen Dienst quittieren muss, weil er ein lesbisches Paar gesegnet hat – diese Meldung widerspiegelt das abscheuliche Klima der katholischen Kirche, das im Bistum Chur (zuständig für Uri) heute herrscht.

Trotz der vereinigenden Worte von Papst Franziskus, der vor kurzem sagte „Wer bin ich, dass ich homosexuelle Menschen verdammen dürfte?“, zeigt sich der Churer Bischof intolerant und fundamentalistisch.

Bischof Vitus Huonder geht damit noch einen Schritt weiter nach seiner ausgesprochen homophoben Schmährede. Als ihn die Lesbenorganisation Schweiz LOS letztes Jahr kontaktierte, liess sich der Bischof nicht dazu herab, zu antworten. Verschanzt hinter seinen mittelalterlichen Prinzipien hält es der Vertreter Roms (?) nicht für nötig, für seine Worte einzustehen zu müssen.

Die Lesbenorganisation Schweiz LOS bedauert diese Haltung: Sie widerspricht dem Evangelium und rückt die Kirche in die Nähe des Fundamentalismus, der oft anderen Religionen vorgeworfen wird. Die LOS ermutigt ihre Mitglieder, sich allenfalls einem anderen Bistum anzunähern, solange Bischof Huonder dem Bistum Chur vorsteht. Es ist möglich, aus der Kirche auszutreten und die Kirchensteuer nicht mehr zu entrichten, wenn man aufgrund der sexuellen Orientierung ausgeschlossen wird. Für diesen Schritt genügt es, einen Austrittsbrief an folgende Adresse zu schreiben: Bischöfliches Ordinariat,Hof 19, 7000 Chur.

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