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LGBTI - und HIV+/aidskranke Menschen in Alters- und Pflegestrukturen

Medienmitteilung

Bern, September 2016

LGBTI - und HIV+/aidskranke Menschen in
Alters- und Pflegestrukturen

Sind Alters- und Pflegestrukturen in der Schweiz auf die Betreuung von LGBTI-oder HIV+/aidskranke Menschen vorbereitet?
Dies ist die Kernfrage der Studie, die PINK CROSS und LOS in Zusammenarbeit mit TGNS (Transgender Network Schweiz) und der Aidshilfe St. Gallen in Auftrag gegeben haben. Mit den Schlussberichten der Fachhochschulen gibt es darauf in der Schweiz jetzt erstmals eine Antwort.

Die quantitative Studie „Sensibilität von Alterswohn- und Pflegestrukturen, ambulanten Betreuungseinrichtungen und Ausbildungsstätten des Pflegepersonals für ältere LGBTI-Menschen und HIV+/aidskranke Menschen und ihre Bedürfnisse“ wurde im Auftrag von PINK CROSS und LOS mit fachlicher Unterstützung von TGNS und der Aidshilfe St.Gallen von den drei Fachhochschulen St. Gallen (Leitung) - Alters- und Pflegestrukturen, Bern – Ausbildungsstätten Pflegepersonal, und Luzern – ambulante Pflegedienste, durchgeführt.

Gesamthaft haben zwischen 17 % (ambulante Betreuungseinrichtungen), 26 % (Alters- und Pflegeeinrichtungen und 66 % (Ausbildungsstätten) der schweizweit kontaktierten Institutionen die online-Umfrage vollständig beantwortet. Ausser bei den Ausbildungsstätten beteiligten sich im Tessin prozentual am meisten Institutionen. Die Antwort auf die Kernfrage nach Kenntnis und Sensibilisierung zur LGBTI-Thematik oder zu HIV+/aidskranken Menschen lautet: Es steht insgesamt weniger schlecht um die vorhandene Sensibilität als anfänglich von der Fachgruppe Alter von PINK CROSS vermutet. Bei den Antwortenden treten keine unüberwindlichen Schwierigkeiten auf und niemand von ihnen ist gänzlich ablehnend eingestellt.

Dennoch steht es auch nicht so gut, dass sichergestellt wäre, dass jeder LGBTI- oder HIV+/aidskranke Mensch irgendwo in der Schweiz, insbesondere in einer Alters- und Pflegeeinrichtung, voll akzeptiert würde. In den Leitbildern und Verhaltenscodices wird, sofern sie überhaupt vorhanden sind, die Vielfalt der Bewohner* nur allgemein thematisiert. Im Bereich LGBTI-Menschen ist also noch Sensibilisierungsarbeit erforderlich.
Die ambulanten Pflegedienste erfüllen ihre Aufgaben gemäss ihrem jeweiligen Auftrag und nannten ebenfalls kaum Schwierigkeiten.
In Ausbildungsstätten für Pflegepersonal bestehen Lücken insbesondere in den Grundausbildungen, weil das Thema LGBTI-Menschen zu marginal sei.
Wie – leider – nicht anders zu erwarten war, ist das Wissen über Trans- und Intersexualität sehr gering oder überhaupt nicht vorhanden.
Schliesslich ist festzustellen, dass durchwegs mehr Wissen und vor allem mehr Erfahrungen zu HIV+/aidskranken Menschen vorhanden sind als zu LGBTI-Menschen.

Die Dachverbände PINK CROSS, LOS und TGNS werden in den kommenden Monaten, auch mit Unterstützung der Fachhochschule St. Gallen und der Aidshilfe Schweiz, daran arbeiten, eine grössere Sensibilität für die besondere Situation von LGBTI- oder HIV+/aidskranken Menschen zu erreichen.

Die Schlussberichte zu den drei Studienteilen liegen jetzt vor.
Sie sind auf den Webseiten von
PINK CROSS (www,pinkcross.ch) ,
LOS (www.los.ch),
TGNS (www.tghns.ch)
und der
Berner Fachhochschulen (Ausbildungsstätten) https://pdb.bfh.ch/search/pdbwebviewdetail.aspx?lang=de&depid=f722bf4e-b131-4711-bb4e-b6f1b0f3410e&uselogo=false&showactive=false&projectid=5f1ae3fe-b2ef-4f58-84e7-04095ea25ca7
Hochschule Luzern – Soziale Arbeit, Institut für Soziokulturelle Entwicklung (Ambulante Dienste) (www.hslu.ch)
Fachhochschule St. Gallen (Alters- und Pflegeeinrichtungen): https://www.fhsg.ch/fhs.nsf/de/interdisziplinaere-kompetenzzentrum-alter-medienbeitraege-und-publikationen
abrufbar.
Sie stehen allen Interessierten mit Quellenangabe zur Verfügung.

Die Fachhochschule St. Gallen wird am 12.Januar 2017 ab 18:00 ein öffentliches Podium zum Thema
"Vielfalt im Alter - Wenn Lesben, Schwule, bisexuell, trans- und intergeschlechtliche Menschen im Altersheim leben" (moderiert durch Kurt Aeschbacher) durchführen. Weitere Infos folgen demnächst unter www.fhsg.ch/alter


Eine qualitative Studie mit LGBTI-Menschen ist ebenfalls angedacht.

 

FHS –
IKOA (Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Alter) BFH –
Institut Alter Hochschule Luzern –
Institut für Soziokulturelle
Entwicklung
Prof. Dr. Sabina Misoch Michèle Métrailler lic.rer.soc,
Dozentin Prof. Simone Gretler Heusser,
lic.phil. I, MPH,
+41 (0) 71 – 226 18 81 +41 (0)31 848 36 85 +41 (0)41 367 48 73
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Die Studie wurde realisiert:
Dank finanzieller Unterstützung von Aidshilfe Schweiz und Bern, Bundesamt für Gesundheit, Homosexuelle Arbeitsgruppen Bern, Kantone Aargau, Appenzell-Innerrhoden, Basel-Landschaft, Bern, Solothurn, LOS und ihre Mitglieder, PINK CROSS und seine Mitglieder
sowie dank umfangreicher Eigenleistungen der Fachhochschulen und der Auftraggeber.

Wofür braucht es die LOS?

"LOS wehrt sich gegen jegliche Diskriminierungen aufgrund des GeschlechtsYvonne feri

oder der sexuellen Orientierung. Die lesbische Lebensweise muss vollständig gleichgestellt

und Homophobie entschieden bekämpft werden. Dafür setzt sich LOS ein und ich bin Ihnen

für ihre wertvolle Arbeit sehr dankbar und unterstütze die Organisation aus voller Überzeugung!"

Beste Grüsse

Yvonne Feri

Nationalrätin

Gemeinderätin Wettingen

Barbara Schwickert


"Die LOS braucht es, weil wir uns konstant für unsere Rechte

und die Akzeptanz unserer Lebensweise einsetzen müssen.

Denn sie sind nicht gesichert, wir müssen wachsam und engagiert bleiben.

Dabei unterstützt uns die LOS."

 

Barbara Schwickert

Gemeinderätin Stadt Biel


Coming out Broschüre neu

Titelbild neu

Broschüre zum Coming-out:

Zielgruppe 12-18 jährige, lesbische, schwule, bisexuelle und Transmenschen;

auch für den Einsatz in Oberstufe, Sexual- und Lebenskunde sowie Jugendberatung.

 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellen

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Medienmitteilung - 18.07.2016

Die Vielfalt der Community

In der Presse sowie auf einigen Websites und sozialen Netzwerken werden seit einigen Monaten falsche Informationen verbreitet. Die LGBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans- und Intersex-Personen) werden NICHT von PINK CROSS vertreten. PINK CROSS ist der Schweizer Dachverband der Schwulen. Es gibt andere nationale und regionale Organisationen, die sich gezielt für die Rechte jener Personen einsetzen, die sie vertreten.

Das sind folgende Dachverbände:

LOS  - Lesbenorganisation Schweiz 

DVRF -  Dachverband Regenbogenfamilien

TGNS - Transgender Network Switzerland

Fels - Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen

Wybernet - Netzwerk für lesbische Berufsfrauen D-Schweiz

LWork Netzwerk für lesbische Berufsfrauen Romandie

Network - Verein für schwule Führungskräfte

Da es keine Partnerschaft mit Organisationen für die Interessen von Intersex-Personen gibt, sprechen wir nicht in deren Namen.

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Alliancef

Logo

 

Geschichte

allianceF wurde 1900 als privatrechtlicher Verein gegründet. Helene von Mülinen, eine Berner Aristokratin, und Pauline Chaponnière, Tochter eines Bankiers in Genf, waren die ersten zwei Präsidentinnen. Ihr Ziel war die politische und wirtschaftliche Selbständigkeit und Gleichstellung der Frau in der Schweiz. Zu diesem Zweck organisierten sie ab 1921 die erste SAFFA (Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit).
Die Lesbenorganisation Schweiz LOS ist seit dem 01.01.2015 Mitglied von allianceF.


alliance F und die SAFFA 1928 und 1958
Die erste SAFFA fand in Bern statt. Sie wurde vom Bund Schweizerischer Frauenorganisationen (heute alliance F) vorbereitet,
realisiert und durchgeführt. „Wir haben den Glauben an uns selbst gefunden“, lautete das Motto. Mit der SAFFA wollte alliance F „ beweisen, dass die Schweizer Frauen eine nicht zu unterschätzende Stellung in der Schweizerischen Volkswirtschaft ausfüllen“. Die Startphase der SAFFA wurde mit den Überschüssen der Frauen-Gewerbeausstellungen (in Bern, Genf, Basel und Vevey) der Jahre 1923, 1925, 1926 finanziert. Die Ausstellung, im Format einer Landesausstellung, zog 630'000 Besucherinnen und Besucher an. Bei einem Gesamtumsatz von 11 Mio. CHF erzielten die Frauen einen Gewinn von 602'000 CHF. Keine der 700 Mitarbeiterinnen bezog damals ein Honorar. Der Erlös der SAFFA 1928 floss in die 1931 gegründete Bürgschaftsgenossenschaft Saffa. Sie verbürgt heute Bankkredite an Frauen, die sich beruflich selbständig machen oder ein bestehendes Geschäft ausbauen wollen. 

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