Psychische Gesundheit
LGBTIQA+ Menschen in der Schweiz sind psychisch deutlich stärker belastet als die Gesamtbevölkerung. Es besteht dringender Handlungsbedarf – politisch, gesellschaftlich und in der Gesundheitsversorgung. Die LGBTIQ-Dachverbände LOS, Pink Cross, TGNS und InterAction haben gemeinsam mit über 15 queeren Organisationen sowie Expert*innen aus Forschung und Praxis die LGBTIQA+ Mental Health Strategie erarbeitet. Die Strategie zeigt konkret auf, welche Massnahmen notwendig sind, damit LGBTIQA+ Menschen in der Schweiz sicheres, würdiges und gesundes Leben führen können.
Die zentralen Forderungen der LGBTIQA+ Mental Health Allianz
POLITISCHE VERANKERUNG STÄRKEN
Psychische Gesundheit von LGBTIQA+ Menschen muss verbindlich in nationale, kantonale und kommunale Strategien, Programme und Förderungen aufgenommen werden.
ZUGANG ZUR VERSORGUNG VERBESSERN
Diskriminierungsfreie, niederschwellige und sichere Gesundheitsangebote sind Voraussetzung dafür, dass Menschen Hilfe in Anspruch nehmen.
FACHKOMPETENZ AUSBAUEN
LGBTIQA+ Lebensrealitäten müssen in Ausbildung, Weiterbildung und Praxis der Schweizer Gesundheitsversorgung verankert werden.
COMMUNITIES STÄRKEN
LGBTIQA+ Organisationen schaffen Aufgehobenheit und fördern die psychische Gesundheit. Sie arbeiten in der Schweiz grösstenteils ehrenamtlich und müssen besser unterstützt werden.
GLEICHSTELLUNG ALS GESUNDHEITSFAKTOR ANERKENNEN
Rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung ist aktive Gesundheitsförderung. Politik, Behörden und Gesellschaft müssen jetzt handeln, um Gleichstellung konsequent umzusetzen.