Bi+ Liebe und Sexualität eröffnet uns viele Perspektiven. Sie zeigt: Anziehung lässt sich nicht schubladisieren. Unsere Bi+ Lebensrealitäten können sehr fluide sein. Das ist eine der vielen Stärken von Bisexualität - und kein Problem, das gelöst werden muss.
Bi+ Liebe und Sexualität eröffnet uns viele Perspektiven. Sie zeigt: Anziehung lässt sich nicht schubladisieren. Unsere Bi+ Lebensrealitäten können sehr fluide sein und wir haben eine Wahl, ob wir der Anziehung zu einem bestimmten Geschlecht nachgehen wollen. Das stellt das Konzept von «born this way» in Frage. Was heisst das für die Geschichten, die die LGBTIQA+ Community erzählt?
Bisexualität macht auch sichtbar, dass nicht alles «entweder – oder» sein muss: Anziehung ist nicht entweder hetero oder homo und Geschlecht ist vielfältiger als Frau und Mann. Mensch kann diesen Gedanken auch weiterziehen: Auch Einteilungen wie «gut und böse» oder «wir und sie» sind selten so klar voneinander abgrenzbar, wie es den Anschein macht. Unsere Gesellschaft ist jedoch auf solchen klaren Kategorien aufgebaut. Was passiert, wenn Bisexualität als Perspektive auf die Gesellschaft anwendet wird und vermeintlich entgegengesetzte Kategorien genauer unter die Lupe nimmt? Welche Facetten und Nuancen lassen sich entdecken? Was wird in Frage gestellt?
Kurz: Fluidität eine der vielen Stärken von Bisexualität
Über diese Themen – und vieles mehr! – wollen wir anlässlich des Bi+ Visibility Month mit euch diskutieren.
Du brauchst keine Vorkenntnisse, um mitzumachen. Bring deine Fragen, Gedanken und Perspektiven mit – wir freuen uns auf den Austausch.
Datum: 2. September 2026
Uhrzeit: 19 Uhr, Apéro im Anschluss
Ort: Quartierraum Holliger, Bern
Der Quartierraum Holliger ist barrierefrei zugänglich.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Der Anlass ist offen für Bi+ Personen, ihre Liebsten und alle Interessierten.