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Families arc-en-ciel

International Family Equality Day

5. Mai 2013, 11:00 – 15:00, GZ Wollishofen, Bachstrasse 7, 8038 Zürich

Der Dachverband Regenbogenfamilien und Family Project laden zur gemeinsamen Feier des zweiten International Family Equality Day ein. Als Zeichen der Solidarität und zur Stärkung und Gleichstellung aller Familien findet zum zweitenmal am 5. Mai 2013 verschiedene Veranstaltungen in Europa, Kanada, Israel, Südamerika und den USA statt. Familien, Freunde und Interessierte, Fachpersonen aus Behörden und Institutionen sowie Politikerinnen und Politiker werden am 5. Mai 2013 um 11:00 Uhr zu einem Picknic am See im GZ Wollishofen in Zürich erwartet.

Regenbogenfamilien in der Schweiz erhalten Zuwachs, sind sichtbarer und werden in der Gesellschaft als Teil der gelebten Vielfalt von Familienformen zunehmend anerkannt. In Bezug auf die rechtliche Gleichstellung herrscht jedoch nach wie vor eine massive Ungleichbehandlung. Das bestehende Adoptionsverbot verunmöglicht eine Absicherung und bringt daher grosse Schutzlücken und Unsicherheiten in finanziellen und rechtlichen Bereichen mit sich. Es ist zu hoffen, dass die bestehenden Gesetzeslücken rasch geschlossen werden, wie dies Bundesrat und Parlament bereits empfohlen haben.

Noch prekärer zeigt sich die Situation in anderen Staaten der Welt, so beispielsweise in einigen osteuropäischen sowie in den meisten afrikanischen und asiatischen Staaten, wo gleichgeschlechtlich liebende Eltern und ihre Kinder versteckt leben müssen, weil sie sich andernfalls vor massiven Sanktionen gegen Leib und Leben fürchten müssten.

Vor dem Hintergrund dieser traurigen Tatsachen wurde im Juli 2011 am ersten internationalen Symposium von LGBT-Familienorganisationen beschlossen, einen offiziellen Tag für die Gleichstellung und Anerkennung aller Familienformen auszurufen. Seither finden jedes Jahr am ersten Sonntag im Mai weltweit verschiedene Veranstaltungen statt. Am International Family Equality Day wird die Vielfalt von Familienformen symbolisch aufgezeigt und die Solidarität unter den Familien gestärkt. Gleichzeitig wird an Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden, Institutionen und Politik appelliert, sich für die Gleichstellung und Anerkennung aller Familien einzusetzen.

Informationen zu den Events finden sich unter: www.internationalfamilyequalityday.org

Weitere Auskünfte :

Maria von Känel (Vize-Präsidentin, Dachverband Regenbogenfamilien),
Natel : 079 611 06 71


 

Denkanstösse für eine integrative Bildungs- und Familienpolitik

In den Medien, in den Schulen und in der Politik werden die traditionelle Kernfamilie und eine heterosexuelle Lebensform immer wieder als gesellschaftliche Norm zum Vorbild genommen. Doch es gibt auch eine andere Realität. Lesbische, schwule und bisexuelle Menschen und Transmenschen, aber auch Kinder, die in Familien mit homosexuellen Eltern aufwachsen, erleben Familie anders. Eine Tagung gibt Denkanstösse für eine integrative Bildungs- und Familienpolitik.

Welchen Beitrag können Schulen und Politik leisten, damit die real existierenden, vielfältigen Familien- und Lebensformen in der Gesellschaft und auch im Gesetz adäquat berücksichtigt werden? Dieser Frage widmet sich eine öffentliche Fachtagung am 7. Juni 2013 in Zürich. Sie findet im Rahmen des Zurich Pride Festivals 2013 statt und steht ebenfalls unter dem Pride-Motto «All Families Matter».

Anforderungen an eine zeitgemässe Familienpolitik

Nach einem Grusswort von Regine Aeppli (Bildungsdirektorin Kanton Zürich) lädt Sandrine Cina (LGBT Youth) die Teilnehmenden der Tagung dazu ein, ihre eigenen Vorstellungen von Familien und Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen und Geschlechtsidentitäten zu reflektieren. Im Anschluss vermittelt Jacqueline Fehr (Nationalrätin SP, Vizepräsidentin Pro Familia Schweiz) den Status Quo und die Wunschvorstellung einer integrativen Familienpolitik. Im folgenden Podiumsgespräch, moderiert von Christina Caprez (Autorin «Familienbande – 15 Portraits»), berichten Menschen, die selbst ganz unterschiedliche Familienformen leben, über die Chancen und Herausforderungen im Alltag.

Forscherinnen präsentieren erstmals persönlich eigene Studien

Grundlagen zu psychologischen Aspekten und Kindesentwicklung von Kindern in Regenbogenfamilien liefern Charlotte Patterson (USA), Henny Bos (NL), Udo Rauchfleisch (emeritierter Professor für Psychologie) und Elke Jansen (Lesben- und Schwulenverband in Deutschland). Es ist das erste Mal in der Schweiz, dass zu diesem Thema wissenschaftliche Ergebnisse von Forscherinnen persönlich präsentiert werden!


Positionspapier sichert Resonanz der Tagung

Abgerundet wird die Fachtagung mit einem Podium zum Thema «Schule und Diversität». Die gesammelten Anforderungen an eine integrative Bildungs- und Familienpolitik werden in einem Positionspapier festgehalten.

Das detaillierte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung bis am 31. Mai 2013 sind jetzt online unter http://www.allfamiliesmatter.ch. Die Tagung wird organisiert vom Dachverband Regenbogenfamilien in Kooperation mit L-Punkt, z&h (LGBT-Vereine der Universität, ETH Zürich und Fachhochschulen im Kanton Zürich) und der Fachgruppe LOS & Pinkc Cross SOS Schweiz – Sexuelle Orientierung & Schule.

Kontakt für LGBTIQ-Medien

Maria von Känel, Vize-Präsidentin Dachverband Regenbogenfamilien

E-Mail: info@regenbogenfamilien.ch

Telefon: 079/611 06 71

Freier Eintritt für Medienschaffende. Bei Voranmeldung besteht die Möglichkeit, mit den Referentinnen und Referenten Interviews zu führen.

Facts zur Fachtagung «All Families Matter» im Überblick

Ziele der Fachtagung

Die Teilnehmenden werden eingeladen, sich für eine integrative Bildungs- und Familienpolitik zu engagieren, indem sie sich in ihrem persönlichen Umfeld und im Kontakt mit Fachstellen, Behörden, schulischen Institutionen und politischen Instanzen für einen integrativen Ansatz einsetzen.

Zielgruppen

Die Fachtagung «All Families Matter» richtet sich an Lehr- und Betreuungspersonen, Fachpersonen von Jugend- und Familienberatungsstellen, Politikerinnen und Politiker und andere interessierte Personen.

Organisation

Die Fachtagung «All Families Matter» wird vom Dachverband Regenbogenfamilien in Kooperation mit L-Punkt und z&h (LGBT-Vereine der Universität, ETH Zürich und Fachhochschulen im Kanton Zürich) und der Fachgruppe LOS & Pink Cross, SOS Schweiz – Sexuelle Orientierung & Schule organisiert. Es werden insgesamt 200 Teilnehmende erwartet.

Die Fachtagung findet im Rahmen des Zurich Pride Festivals, dem grössten LGBT-Anlass in der Schweiz, statt. Das Festival steht dieses Jahr ebenfalls unter dem Motto «All Families Matter» und wird von mehreren 10'000 Teilnehmenden besucht. Der Dachverband Regenbogenfamilien ist politischer Partner des Zurich Pride Festivals 2013.

 

Kosten

Studierende/Lernende                                   freier Eintritt

MG Dachverband Regenbogenfamilien       Fr. 35.--

MG Partnerorganisationen                        Fr. 35.--

Andere                                                 Fr. 50.—

 

Ort

Universität Zürich, Rämistrasse 71, Hörsaal KOL-F-101

 

Programm/Anmeldung

www.allfamiliesmatter.ch

Anmeldeschluss online: 31. Mai 2013


 

Regenbogenfamilien Schweiz

Une plateforme d'échange pour les familles arc-en-ciel ou celles et ceux, qui souhaitent le devenir

 

http://regenbogenfamilien.forumieren.org/

 


   

5. November 2012

"Invisible Parents" heisst ein neues Online-Video, das die Problematik der unterschiedlichen Rechtslagen für Regenbogenfamilien in den verschiedenen europäischen Ländern thematisiert. Selbst, wenn Regenbogenfamilien im eigenen Land rechtlich anerkannt sind, kann das im Nachbarland schon wieder ganz anders aussehen. Eine Tatsache, die enorme Unsicherheiten für Regenbogenfamilien mit sich bringt, vor allem im Hinblick auf freie Wohnortwahl und Urlaubsplanung.

Das Video wird am 5. November, dem ersten Tag der "UK National Adoption Week" veröffentlicht und ist eine Zusammenarbeit der Online-Organisation All Out und dem Produzenten Mike Buonaiuto, der bereits den mit einem Award ausgezeichneten Online-Film "Homecoming" produziert hat, der für die Eheöffnung für gleichgeschlechtliche Paare wirbt.

Invisible Parents zeigt schöne Erinnerungen eines kleinen Mädchens mit ihren zwei Papas, bevor die Frage gestellt wird, warum ihre Familie im Grossteil von Europa rechtlich nicht anerkannt ist.

Die Message des Filmes ist, dass alle Kinder die gleichen Rechte haben sollten, unabhängig davon welche sexuelle Orientierung ihre Eltern haben.

"Die EU schreibt sich Integration gross auf ihre Fahne, aber die Regierungen der Mitgliedsstaaten haben es bisher nicht geschafft die rechtlichen Hürden zu beseitigen, um Regenbogenfamilien volle Rechte über alle Grenzen hinweg zu sichern." sagt Andre Banks, Geschäftsführer von All Out, eine weltweite Bewegung, die für LGBT-Rechte kämpft. All Out startet zeitgleich mit dem Film eine Online-Kampagne, um die Europäische Kommission aufzufordern, sich mit dieser Thematik zu befassen.

Zahlreiche Organisationen in verschiedenen europäischen Ländern unterstützen den Film und die Kampagne, darunter auch ILGA-Europe, NELFA und der Dachverband Regenbogenfamilien.

Film Link: http://www.youtube.com/watch?v=aeBy_q4i40s
Deutsche Untertitel : Icon « cc » drücken und gewünschte Sprache auswählen

Behind The Scenes Link: http://www.youtube.com/watch?v=nL6CnPxCxYo

To download press images for the project visit: https://docs.google.com/folder/d/0B7pmBnSlznWiQVhYSWt3ZVBaQkk/edit

Online Petition - All out

http://www.allout.org/invisibleparents

Webseite: www.invisibleparents.eu

Weitere Auskünfte :

Maria von Känel (Vize-Präsidentin, Dachverband Regenbogenfamilien),
Natel : 079 611 06 71


 

Analyse de la situation légale de la Reproduction Assistée pour les couples lesbiennes en Espagne  

Le modèle traditionnel de la famille (père, mère et enfants du couple) est beaucoup plus diversifié depuis ces dernières années, il inclut les familles monoparentales, couples avec des enfants de pères différents, couples avec des enfants adoptés et couples homosexuels.

En Espagne, depuis l’année 2005, les droits des couples homosexuels sont devenus pleinement égaux à ceux des couples hétérosexuels (Loi 13/2005), en permettant le mariage entre personnes homosexuelles.

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      Spendenkonto: Lesbenorganisation Schweiz LOS, Monbijoustrasse 73, 3007 Bern, PC 85-6671-0      Kontakt     © 2011 by LOS
 
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