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Menschenrechte

Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 20:45 Uhr

Geneva, 15 May 2013 – The International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA) has launched its 2013 issue of the state-sponsored homophobia report, a world survey of laws on criminalisation, protection and recognition of same-sex love, from its newly opened office in Geneva.

 

We are very proud of the format and the richness in information of this edition” said ILGA co-Secretaries General Renato Sabbadini and Gloria Careaga, “which make it easier to consult for anyone who wants to find out about legislation affecting – negatively or positively – lesbians and gays in the world today. The content of the report offers reasons for happiness and anger at the same time, as on the one hand we see how more and more countries adopt equal marriage and other pieces of progressive legislation, while on the other hand criminalisation on the basis of sexual orientation is maintained in 78 countries.” 

 

Moreover, an extremely worrying development is to be found in Russia, where the state does not criminalise same-sex sexual relations, but nevertheless sanctions and encourages homophobia by way of laws against LGBTI activists, preposterously defined by the Russian authorities as ‘homosexual propaganda’. It is no exaggeration” concluded Careaga and Sabbadini, “to say that the Russian State bears the moral responsibility for the homophobic murder of Vlad Tornovy in Volgograd few days ago. More needs to be done to fight homophobia, both in countries where being gay or lesbian is legal and in those where it is not.

 

The report, edited by Lucas Paoli Itaborahy and Jingshu Zhu, has been presented at the City Hall of Geneva, at the presence of more than 30 UN Delegates. 

 

Click here to download the report and here for the world map on lesbian and gay rights

 

For more information on the report and the related world map, click here 


   
Pressemitteilung der LOS, PINK CROSS und Queeramnesty

Vielfalt wahren – Diskriminierung stoppen Die grösste Errungenschaft unserer Geschichte feiert am 10. Dezember ihr 61-jähriges Bestehen. Nun ist es an der Zeit, die Allgemeine Menschenrechtserklärung auch umzusetzen – auch für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (LGBT).

Die Lesbenorganisation Schweiz LOS, die Schweizerische Schwulenorganisation PINK CROSS und Queeramnesty kämpfen für die Einhaltung der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT).
Obwohl die Allgemeine Menschenrechtserklärung von beinahe allen Staaten unterzeichnet wurde und universell für alle Menschen gleich gilt, wird sie von vielen Staaten noch immer nicht respektiert. Sexuelle Minderheiten werden diskriminiert oder in manchen Staaten gar mit dem Tod oder einer Gefängnisstrafe bedroht.
Dieses Jahr steht der Menschenrechtstag unter dem Gedanken:
«Vielfalt wahren – Diskriminierung stoppen»
Für uns ist dies ein Aufruf Solidarität zu zeigen und gegen jede Art von Diskriminierung einzuschreiten.
• Wir akzeptieren nicht, dass in 70 Ländern Haftstrafen auf homosexuelle Handlungen stehen.
• Wir protestieren gegen die Folter und die Todesstrafe an LGBT, wie sie in vielen arabischen & afrikanischen Ländern noch immer praktiziert wird.
• Polizeiliche Übergriffe auf LGBT wie es sie beispielsweise in der Türkei oder Honduras gab verurteilen wir auf das schärfste.
• Auch in mittel- und osteuropäischen Ländern wie z.B. in Russland muss die Durchführung einer Pride gewaltfrei möglich sein.
Es ist erschreckend, dass selbst heute immer wieder homophobe Gesetze in Parlamenten diskutiert werden und teilweise sogar Mehrheiten finden.
Wir möchten an Uganda erinnern wo derzeit ein klar homophober Gesetzesentwurf diskutiert wird. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und deren Rechtsvertreter werden darin mit einer Haft oder der Todesstrafe geahndet.
Auch die Schweiz ist für bedrohte LGBT kein Zufluchtsort.
Homosexualität im stillen Kämmerchen sei nicht gefährlich, auch wenn bei deren Entdeckung die Todesstrafe droht. Diese Meinung vertritt das Bundesamt für Migration in negativen Asylentscheiden bei homosexuellen Flüchtlingen aus dem Iran.
LOS, Pink Cross & Queeramnesty rufen alle dazu auf nicht länger tatenlos zuzusehen. Wir müssen gemeinsam Solidarität zeigen und Diskriminierungen gezielt ablehnen. Und wir erwarten, dass die Schweiz als Depositärstaat der Menschenrechte Verantwortung übernimmt.


   

      Spendenkonto: Lesbenorganisation Schweiz LOS, Monbijoustrasse 73, 3007 Bern, PC 85-6671-0      Kontakt     © 2011 by LOS
 
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