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Votum in Genf UN-Menschenrechtsrat verabschiedet Resolution für die Rechte von Lesben und Schwulen

Der UN-Menschenrechtsrat in Genf hat heute in einem historischen Votum eine Resolution zu Menschenrechten und sexueller Identität verabschiedet. Krimiminalisierung und Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität werden klipp und klar verurteilt.

 

Die Resolution ist ein Durchbruch im Kampf für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und intersexuellen Menschen (LGBTI) in aller Welt. Sie wird die Entkriminalisierung gleichgeschlechtlicher Liebe unterstützen und die Akzeptanz von LGBTI in aller Welt stärken.
Wörtlich heißt es in der Resolution: "Alle Menschen sind frei und gleich in ihrer Würde und ihren Rechten geboren und müssen ohne Unterschied in den Genuss aller Rechte und Freiheiten kommen, wie sie in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt sind."

Die Resolution bringt zudem die Besorgnis über die Gewalttaten gegen LGBTI in allen Teilen der Welt zum Ausdruck und fordert bis Jahresende eine Studie zur Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität und zur Gewalt gegen Lesben und Schwule.

Die Resolution ist die erste UN-Resolution zu den Menschenrechten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans- und Intersexuellen. Sie wurde von Südafrika eingebracht und von Europa, Nord- und Südamerika unterstützt. 23 Staaten des UN-Menschenrechtsrates, in dem 47 Staaten vertreten sind, sprachen sich dafür aus, 19 dagegen, drei enthielten sich. Widerstand kam vor allem von arabischen und afrikanischen Staaten.

Ganzer Text der Resolution in Englisch herunterladen

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