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Der IFED-Report für 2013 ist da! 16. Oktober 2013

International Family Equality Day 4. Mai 2014
Wir feiern den Regenbogen der Familienformen in unserer Welt!

Die starke Zunahme von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und queeren (LGBTQ) Menschen, die sich ungeachtet der unterschiedlichen rechtlichen, politischen und sozialen Umstände in der ganzen Welt entschliessen, Kinder aufzuziehen, ist ein globales Phänomen. Der International Family Equality Day (IFED) wurde als ein Zeichen der Solidarität und Stärke lanciert, und um die Gleichstellung für alle Familien zu unterstützen – am 6. Mai 2012 fanden erstmals verschiedene Anlässe gleichzeitig in Australien, Europa, Kanada, Japan und den USA statt. Familien, Freunde, interessierte Kreise und Fachleute aus der Politik, Verwaltung und verschiedenen Organisationen wurden aufgefordert, die Regenbogenfamilien auf der ganzen Welt zu feiern. Der Jahresreport stellt die Organisationen, die am IFED beteiligt sind sowie die vom IFED-Komitee geleistete Arbeit vor. Er zeigt die Aktivitäten auf, die zur Feier des IFED 2013 in den verschiedenen Ländern stattfanden, und er soll als Inspiration für den Dritten International Family Equality Day dienen, der am 4. Mai 2014 stattfindet.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch den zahllosen AktivistInnen danken, die sich so unermüdlich für die Sichtbarkeit und Gleichstellung von Regenbogenfamilien auf der ganzen Welt einsetzen!

Ziele & Projekte
Das IFED-Komitee möchte Familien dazu anspornen, dem IFED-Network beizutreten, ihre Familien mit neuen, eigenen Traditionen zu feiern und weiter auf das Ziel der vollen Gleichberechtigung für alle Familien hinzuarbeiten. Zu diesem Zweck möchte das Komitee existierende LGBTQ-Familienorganisationen aus der ganzen Welt ermitteln und mit ihnen in Verbindung treten.

Datum: Sonntag, 4. Mai 2014
Weltweiter International Family Equality Day
Alle Länder, die schon in 2012 und 2013 Anlässe zur Feier des IFED abgehalten haben, werden das auch in 2014 wieder tun.In Deutschland, Finnland, Griechenland, Israel, Japan, Kanada, Litauen, Österreich, der Schweiz, Spanien und den USA ist die Planung für IFED 2014 bereits in vollem Gange.

Schliesst euch uns an und organisiert nächstes Jahr euren eigenen Anlass!

Falls der 4. Mai 2014 in eurem Land ein ungünstiges Datum ist, wählt einfach einen Tag nahe diesem Datum, um den IFED zu feiern – kein Problem!

Dankesworte
Herzlichen Dank an alle, die aktiv zur Sichtbarkeit der Familienvielfalt in der Gesellschaft beitragen.
Danke auch an alle, die bereit sind, für die Rechte von Regenbogenfamilien einzutreten. 
Und ein besonderes Dankeschön an all diejenigen Regenbogenfamilien, die durch ihre Sichtbarkeit die Gesellschaft verändern!

Den IFED Jahresreport 2013 runterladen
http://internationalfamilyequalityday.org/index.php/annual-report/annual-report-2013

Den IFED Jahresreport 2013 per Post bestellen
Bitte sende eine Email an Maria von Känel:

Viel Spass beim lesen!
Herzlich,
Das International Family Equality Day (IFED) Network

Canada, Coalition des familles homoparentales and LGBTQ Parenting Network
Europe, NELFA (The Network of European LGBT Families Associations)
USA, Family Equality Council 

Medienmitteilung: NELFA an europäische Kommissarin Viviane Reding: Kinder von LGBT-Eltern sollten beim überschreiten einer Landesgrenze nicht ihre Eltern verlieren!

Helsinki, 24 September 2013

NELFA AN EUROPÄISCHE KOMMISSARIN VIVIANE REDING: KINDER VON LGBT-ELTERN SOLLTEN BEIM ÜBERSCHREITEN EINER LANDESGRENZE NICHT IHRE ELTERN VERLIEREN! SIE KÖNNEN DAS ÄNDERN.

Heute Dienstag, 24. September, hat der Vizepräsident des Network of European LGBT Families Associations (NELFA), Juha Jämsä, in Helsinki im Namen von NELFAs 21 nationalen Partnerorganisationen eine Petition eingereicht, welche volle Bewegungsfreiheit für LGBT-Eltern und ihre Kinder in der Europäischen Union fordert.

Bei dieser Gelegenheit kommentierte Catalina Pallàs, die Präsidentin von NELFA: „In der heutigen Europäischen Union gibt es Kinder, die den Verlust ihrer Eltern riskieren, wenn ihre Familie die Grenze von einem Mitgliedstaat, in dem alle Ehen und Familien rechtlich geschützt sind, zu einem, wo das nicht der Fall ist, überschreitet. Wie kann es sein, dass es Kinder gibt, die solch rechtlicher Ungewissheit ausgesetzt sind, dass sie in einem Mitgliedstaat zwei Elternteile haben, in einem anderen jedoch nur einen oder gar keinen?

 

 

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Medienmitteilung vom 7. Juni 2013

Kinder von homosexuellen Eltern wachsen normal und glücklich auf

Forscherinnen präsentieren erstmals in der Schweiz Studien zu Regenbogenfamilien

Kinder mit homosexuellen Eltern wachsen glücklich auf und entwickeln sich nicht anders als Kinder mit heterosexuellen Eltern. Dies haben wichtige Studien aus den USA und Deutschland ergeben, die am Freitag (07.06.13) an der Universität Zürich präsentiert wurden.

Eine Studie aus Deutschland zeigt darüber hinaus, dass Kinder in Regenbogenfamilien nicht unter Diskriminierung leiden. Eine Langzeitstudie aus den USA macht auch deutlich, dass das Rollenverhalten der Kinder in Familien mit zwei Müttern nicht beeinflusst wird. Auch dann nicht, wenn das Kind keinen regelmässigen Kontakt zu einem männlichen Vorbild hat.

Studien erstmals durch Forscherinnen persönlich präsentiert

An einer öffentlichen Tagung zu integrativer Bildungs- und Familienpolitik, die vom Dachverband Regenbogenfamilien organisiert wurde, wurden drei Studien vorgestellt. Es ist das erste Mal in der Schweiz, dass zu diesem Thema international angesehene Forscherinnen wissenschaftliche Ergebnisse persönlich präsentierten.

Eine Studie der University of Virginia konnte nachweisen, dass die Kinder von 56 Adoptivfamilien mit homosexuellen Eltern ebenso normal und glücklich aufwuchsen, wie die Kinder von 50 Adoptivfamilien mit heterosexuellen Eltern. Die Studie wurde 2010 publiziert und untersuchte 106 Familien mit lesbischen, schwulen oder heterosexuellen Eltern aus den USA, die alle ein Kind kurze Zeit nach dessen Geburt adoptiert hatten.

Zur Datenerhebung wurden Hausbesuche mit Eltern-Befragungen zu verschiedenen Themen wie Kindesverhalten, psychische Gesundheit und Erziehungsstil gemacht. Zudem wurde auch die Eltern-Kind-Interaktion beobachtet.

Gesunde Kinder mit homosexuellen Eltern

«Die Erziehung durch homosexuelle Eltern hat keine Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Kinder», erklärt Studienleiterin Charlotte J. Patterson, Professorin für Entwicklungspsychologie an der University of Virginia. Die Studie von Patterson knüpft damit an die Resultate von zwei weiteren Studien an, die ebenfalls an der Tagung präsentiert wurden und in zahlreichen anderen Studien bestätigt werden.

So zeigt die repräsentative BMJ-Studie aus Deutschland ebenfalls, dass es Kindern in Regenbogenfamilien gut geht. «Die BMJ-Studie ist besonders wichtig, da sie eine Aussage macht über alle in eingetragener Lebenspartnerschaft aufwachsenden Kinder in Deutschland», betont Elke Jansen, Leiterin des Projekts Regenbogenfamilien in Deutschland. Die Daten wurden zwischen 2006 und 2009 im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz erhoben. Es wurden 767 Familien beziehungsweise 852 Kinder  befragt.

Eltern-Kind-Beziehung schützt vor Diskriminierung

In einer BMJ-Teilstudie, die im Jahr 2009 publiziert wurde, wurden 95 Kinder und Jugendliche zusätzlich zum Thema Diskriminierung befragt. Es zeigte sich, dass Diskriminierungen dank schützenden Faktoren in der Eltern-Kind-Beziehung praktisch folgenlos bleiben. Mehr als die Hälfte der Kinder erleben keine Diskriminierung (52%). Und 47% erfahren nur selten eine Diskriminierung. Wenn es zu Diskriminierungen kommt, finden diese hauptsächlich in den Schulen statt!

Kaum Beschimpfung oder Ausgrenzung

Jene Kinder und Jugendliche, die über Diskriminierungserfahrungen berichteten, wurden in 83% der Fälle selten oder nie beschimpft oder ausgeschlossen. 90% der Kinder und Jugendlichen erhielten selten oder nie Schläge angedroht. Nur drei Jugendliche gaben an, dass bei ihnen häufig Sachen beschädigt wurden. Und nur ein Jugendlicher berichtete, häufig erpresst worden zu sein.

Geschlechterrollen haben keinen Einfluss

Eine einzigartige Langzeitstudie aus den USA konnte sogar über den ganzen Lebensabschnitt vom Kleinkind bis zum jungen Erwachsenen zeigen, dass Kinder in Familien mit zwei Müttern normal und gesund aufwachsen. Und zwar unabhängig davon, ob ihnen aus dem Bekanntenkreis ein männliches Rollenmodell zugeführt wurde oder nicht. Auch das Rollenverhalten der Kinder (männliches oder weibliches Verhalten) wird nicht beeinflusst.

Die Tagung «All Families Matter» wurde organisiert vom Dachverband Regenbogenfamilien in Kooperation mit L-Punkt, z&h (LGBT-Vereine der Universität, ETH Zürich und Fachhochschulen im Kanton Zürich) und SOS Schweiz – Sexuelle Orientierung & Schule.

Medienmitteilung: Zürich, 31. Mai 2013

Vielfältig und bunt wie ein Regenbogen: Broschüre und Fachtagung zu Regenbogenfamilien

Die traditionelle Mutter-Vater-Kind-Familie wird sowohl in den Medien als auch in der Schule noch immer oft als gesellschaftliche Norm angesehen. Doch die Realität der Familienformen ist um einiges vielfältiger. Das zeigt eine neue Informationsbroschüre des Dachverbands Regenbogenfamilien und der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich, die pünktlich zum Start des Zurich Pride Festivals 2013 herauskommt.

Fachpersonen schätzen, dass in der Schweiz bis zu 30 000 Kinder in so genannten Regenbogenfamilien aufwachsen, in Familien also, in denen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell oder trans* versteht. Kinder aus Regenbogenfamilien erleben oft, wie die traditionelle heterosexuelle Familie noch immer als gesellschaftliche Norm gilt – in Schulbüchern aber auch in den Medien. Die Lebensrealität von Kindern in Regenbogenfamilien wird selten dargestellt.

Informationen schaffen Respekt

Viele Diskriminierungen geschehen subtil. Menschen, die «anders» sind oder «anders» leben, werden oft nicht aus bösem Willen, sondern unbewusst ausgegrenzt. Meist nähren sich solche unbewusste Ausgrenzungen aus Unsicherheit, aus fehlendem Wissen. Genau dem will eine neue Informationsbroschüre des Dachverbands Regenbogenfamilien und der Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich entgegenwirken, indem sie die Lebensrealitäten von Kindern und Eltern aus Regenbogenfamilien sichtbar macht und für Fachpersonen Tipps und Informationen zu Regenbogenfamilien bereithält.

Fachtagung «All Families Matter»

Zeitgleich mit der Lancierung der Informationsbroschüre lädt der Dachverband Regenbogenfamilien am 7. Juni 2013 zur Fachtagung «All Families Matter». Mit persönlichen Berichten und Inputs zu rechtlichen Aspekten wird das Thema Regenbogenfamilien in seiner ganzen Vielfalt aufgegriffen: Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie Charlotte Patterson (USA), Henny Bos (NL), Udo Rauchfleisch (Basel) und Elke Jansen (D) liefern entwicklungspsychologische Grundlagen über Kinder, die in Regenbogenfamilien aufwachsen, die Fachtagung insgesamt gibt Denkanstösse für eine integrative Bildungs- und Familienpolitik.

Kinder schützen und stärken

Die Informationsbroschüre und die Fachtagung sollen Lehr- und Betreuungspersonen, KITA-Mitarbeitende, Fachpersonen aus der Jugend- und Familienarbeit und andere am Thema Interessierte für die Situation von Regenbogenfamilien sensibilisieren, damit Kinder, egal in welcher Familienkonstellation sie aufwachsen, geschützt und gestärkt werden. 

Hinweis an die Redaktion

Weitere Auskünfte erteilen:

Maria von Känel, Vizepräsidentin Dachverband Regenbogenfamilien, Telefon 079 611 06 71

Anja Derungs, Leiterin Fachstelle für Gleichstellung, Telefon 044 412 48 68

Informationsbroschüre in elektronischer Form:

Die Informationsbroschüre «Regenbogenfamilien. Eine Informationsbroschüre – nicht nur für Betreuungspersonen, Lehr- und Fachkräfte» stehen auf der Internetseite der Stadt Zürich (www.stadt-zuerich.ch/gleichstellung) und auf der Internetseite des Dachverbands Regenbogenfamilien (www.regenbogenfamilien.ch) in elektronischer Form zum Download zur Verfügung.

Weiterführende Informationen zur Fachtagung:

Die Fachtagung «All Families Matter. Vielfältige Familien bilden – Denkanstösse für eine integrative Bildungs- und Familienpolitik» findet am 7. Juni 2013 an der Universität Zürich statt. Weitere Informationen finden Sie unter www.fachtagung.allfamiliesmatter.ch.

Medienmitteilung, 6. April 2013

International Family Equality Day

5. Mai 2013, 11:00 – 15:00, GZ Wollishofen, Bachstrasse 7, 8038 Zürich

Der Dachverband Regenbogenfamilien und Family Project laden zur gemeinsamen Feier des zweiten International Family Equality Day ein. Als Zeichen der Solidarität und zur Stärkung und Gleichstellung aller Familien findet zum zweitenmal am 5. Mai 2013 verschiedene Veranstaltungen in Europa, Kanada, Israel, Südamerika und den USA statt. Familien, Freunde und Interessierte, Fachpersonen aus Behörden und Institutionen sowie Politikerinnen und Politiker werden am 5. Mai 2013 um 11:00 Uhr zu einem Picknic am See im GZ Wollishofen in Zürich erwartet.

Regenbogenfamilien in der Schweiz erhalten Zuwachs, sind sichtbarer und werden in der Gesellschaft als Teil der gelebten Vielfalt von Familienformen zunehmend anerkannt. In Bezug auf die rechtliche Gleichstellung herrscht jedoch nach wie vor eine massive Ungleichbehandlung. Das bestehende Adoptionsverbot verunmöglicht eine Absicherung und bringt daher grosse Schutzlücken und Unsicherheiten in finanziellen und rechtlichen Bereichen mit sich. Es ist zu hoffen, dass die bestehenden Gesetzeslücken rasch geschlossen werden, wie dies Bundesrat und Parlament bereits empfohlen haben.

Noch prekärer zeigt sich die Situation in anderen Staaten der Welt, so beispielsweise in einigen osteuropäischen sowie in den meisten afrikanischen und asiatischen Staaten, wo gleichgeschlechtlich liebende Eltern und ihre Kinder versteckt leben müssen, weil sie sich andernfalls vor massiven Sanktionen gegen Leib und Leben fürchten müssten.

Vor dem Hintergrund dieser traurigen Tatsachen wurde im Juli 2011 am ersten internationalen Symposium von LGBT-Familienorganisationen beschlossen, einen offiziellen Tag für die Gleichstellung und Anerkennung aller Familienformen auszurufen. Seither finden jedes Jahr am ersten Sonntag im Mai weltweit verschiedene Veranstaltungen statt. Am International Family Equality Day wird die Vielfalt von Familienformen symbolisch aufgezeigt und die Solidarität unter den Familien gestärkt. Gleichzeitig wird an Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden, Institutionen und Politik appelliert, sich für die Gleichstellung und Anerkennung aller Familien einzusetzen.

Informationen zu den Events finden sich unter: www.internationalfamilyequalityday.org

Weitere Auskünfte :

Maria von Känel (Vize-Präsidentin, Dachverband Regenbogenfamilien),
Natel : 079 611 06 71

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