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Hesch dys Coming-out hüt scho gha?

 

Hesch dys Coming-out hüt scho gha?

 

Für uns Lesben, Schwule, Bi- und Transmenschen nicht nur eine lustige Frage.

Coming-out kann an jedem Tag des Jahres, an jedem Ort stattfinden.

Es ist wichtig, befreiend und oftmals sehr schwierig.

Coming-out bei Ärztin oder Arzt, in der Schule und im Altersheim,

bei Eltern und Kindern, in der Armee, in der Kirche, im Sportverein und bei Freundinnen und Freunden.

Hilf mit, dass es leichter fällt!

 

http://www.comingoutday.ch/

Neue CO-Broschüre

 „Mittendrin": Die neue Coming-out-Broschüre der Aids-Hilfe Schweiz, LOS und Pink Cross

‚Coming-out – Mittendrin‘, heisst die neue Broschüre der Aids-Hilfe Schweiz, LOS und Pink Cross, welche Jugendliche auf ihrem Weg zu einer selbstbestimmten und verantwortungsvollen Sexualität begleitet. Die neue Publikation nimmt die Jugendlichen ernst, holt sie dort ab, wo sie stehen und macht klar, dass auch wer anders fühlt als die Mehrheit, mittendrin lebt und dazu gehört.

Die Pubertät ist die Zeit, die geprägt ist durch viele Unsicherheiten. Dazu gesellt sich die Frage nach der sexuellen Orientierung: „Steh ich auf Frauen, Männer, beides? Bin ich bisexuell oder transgender? Und was denken meine Freundinnen und Freunde oder Eltern von mir, wenn ich…?" Die Broschüre „Coming-out – mittendrin" stellt altersgerecht, knapp und mit viel Verständnis für die Jugendlichen verschiedene sexuelle Neigungen vor und beleuchtet relevante Themen im Zusammenhang mit einem Coming-out: Wie sage ich es meinen Eltern? Was ist Homophobie? Wie schütze ich mich am besten vor HIV/Aids?

Vor allem bei der sensiblen Themenauswahl und ihrer entsprechenden Aufbereitung ist die Mitarbeit der begleitenden Expertengruppe spürbar. Das macht die Broschüre nicht nur zu einem wertvollen Ratgeber für betroffene Jugendliche, sondern prädestiniert sie auch zum Gebrauch im Schulunterricht: Sie hilft, das gegenseitige Verständnis zu fördern und Vorurteile abzubauen. Nützliche Adressen und Internetlinks runden die gut strukturierte und reich bebilderte Broschüre ab.

‚Coming-out – Mittendrin‘ kann ab sofort gratis über den Shop der Aids-Hilfe Schweiz bezogen werden.

„Coming-out - Mittendrin", A5, 28 Seiten, 4-farbig.

Am Donnerstag, 16. Februar 2012 hat Eveline Mugier, Geschäftsführerin der Lesbenorganisation Schweiz LOS, beim Radio RaBe ein Interview zur Neuauflage der Coming-out Broschüre gegeben.

Hier der Link zur Info Sendung, Beitrag ab 11:45 Min.

http://www.rabe.ch/nc/webplayer.html?song_url=uploads/tx_mcpodcast/RaBe-_Info_16._Februar_2012.mp3&song_title=RaBe-%20Info%2016.%20Februar%202012

 

11. Oktober, Coming Out Day: Pressemitteilung von LOS und PINK CROSS

11. Oktober, Coming Out Day: Pressemitteilung von LOS und PINK CROSS

„Ich bin lesbisch“ „Ich bin schwul“ – Ein Satz und seine Folgen Diskriminierungsverbote hin, Aufklärung her: Noch immer ist es für viele Schwule oder Lesben schwer oder unmöglich, selbstverständlich zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Am Coming-out-Day vom Montag, 11. Oktober werden Lesben und Schwule ermuntert, trotzdem dazu zu stehen und die Gesellschaft ist aufgefordert, dies zu akzeptieren.

„Ich bin lesbisch“
„Ich bin schwul“ – Ein Satz und seine Folgen

Diskriminierungsverbote hin, Aufklärung her: Noch immer ist es für viele Schwule oder Lesben schwer oder unmöglich, selbstverständlich zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Am Coming-out-Day vom Montag, 11. Oktober werden Lesben und Schwule ermuntert, trotzdem dazu zu stehen und die Gesellschaft ist aufgefordert, dies zu akzeptieren.

Eine lesbische Polizeikommandantin, ein schwuler Nationalratspräsident, ein schwuler Regierungsrat, wen kümmert das schon (oder „who cares, wie Roger Schawinski sagen würde). Auch gibt es in etlichen Unternehmen Regelungen, welche eine Diskriminierung wegen der sexuellen Orientierung ausdrücklich untersagen. Die Akzeptanz von Lesben und Schwule in der Schweiz hat sich in den letzten Jahren offensichtlich verbessert.

Und trotzdem: Noch immer sehen sich offen lebende Schwule vielseitigen Diskriminierungen ausgesetzt. Vor allem für Jugendliche ist es schwierig und führt oft zu einem jahrelangen Leidensweg, wenn sie entdecken, dass sie homosexuell sind. Wie soll ein junger Mann seine Homosexualität positiv erleben, wenn er vom Kindergarten an „schwul“ nur als Schimpfwort kennt? Wie soll eine junge lesbische Frau an ihrem Arbeitsplatz zu ihrer Neigung stehen, wenn sie damit riskiert, gemobbt zu werden?

Besonders unter Diskriminierung leiden auch Jugendliche aus bestimmen Ausländer Gruppen. Viele haben schwerste Diskriminierungen und Ausgrenzung zu befürchten, wenn sie sich in ihren Familien zu ihrer Homosexualität bekennen. Aber auch konservativ oder fundamental religiös orientierte Gemeinschaften in der Schweiz zeigen oft eine aggressive Ablehnung Homosexuellen gegenüber. Oder ein letztes Beispiel: Kennen Sie ein schwulen Fussballspieler?

Mit dem Coming-out-Day sollen die versteckt lebenden Lesben und Schwule ermuntert werden, auch öffentlich zu ihrer sexuellen Orientierung zu stehen. Die Gesellschaft ist umgekehrt aufgefordert, Lesben und Schwule genauso zu akzeptieren, wie dies für Heterosexuelle selbstverständlich ist.

In rund einem Jahr finden Wahlen in den National- und Ständerat statt. LOS Lesbenorganisation und Pink Cross, der Dachverband der schwulen Männer in der Schweiz fordern darum die politischen Parteien auf, sich in ihren Programmen nicht nur für Themen wie die „Abschaffung der Milchkontingentierung“ oder „für die Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht“ zu engagieren, sondern auch für ein absolut gleichberechtigtes und diskriminierungsfreies Nebeneinander von allen sexuellen Ausrichtungen. Ein Gleichstellungsgesetz, welches die sexuelle Orientierung ausdrücklich einbezieht, wäre etwa ein Weg dazu. Damit der Sohn bei seinem Vater, bei seinem Arbeitgeber, bei seinen Kollegen, im Militär oder im Fussballclub sagen kann: „übrigens, ich bin schwul“ und zur Antwort bekommt: “who cares“.

Rainbowgirls

Rainbowgirls

„Ich würde manchmal gerne meiner Mutter sagen, dass ich mich in eine Frau verliebt habe, doch Homosexualität ist kein Thema bei uns.“ Coming-out – was beschäftigt junge lesbische und bisexuelle Frauen?

Seit vier Jahren berät rainbowgirls.ch junge lesbische und bisexuelle Frauen in allen Fragen, die sie beschäftigen. Höchste Zeit Bilanz zu ziehen, welche Themen für junge Frauen auf der Suche nach ihrer soziosexuellen Identität heute aktuell sind. In den 539 E-Mail-Beratungen, seit dem Aufschalten von rainbowgirls.ch im Jahr 2002 wurden am häufigsten Fragen zum Coming-out gestellt.

Eine Auswertung von 41 Email-Anfragen zu diesem Thema im Jahr 2005 zeigt, dass auch im Jahr der positiven Abstimmung zum PartnerInnenschaftsgesetz junge lesbische und bisexuelle Frauen nicht davon ausgehen können, dass ihre sexuelle Orientierung zuhause akzeptiert wird. Erhalten sie positive Rückmeldungen, dann erst, nachdem sie ohne Unterstützung der Eltern ihr inneres Coming-out bewältigt und den Mut zum Coming-out gefasst haben. Nach wie vor haben die meisten jungen Frauen eine heterosexuelle Sozialisation hinter sich, in der Homosexualität nicht vorkommt. Das Fehlen lesbischer und bisexueller Vorbilder behindern eine unbeschwerte Identitätsfindung. Gleichzeitig zeigt die Korrespondenz der jungen Frauen, die sich an rainbowgirls.ch wenden, dass diese sich beharrlich und kreativ mit ihren Gefühlen und den Reaktionen ihrer Umwelt auseinander setzen.

Der vollständige Bericht kann gegen einen Unkostenbeitrag von Fr. 10.- bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! angefordert werden.

Franciska Keller
Projektverantwortliche
www.rainbowgirls.ch - Inofrmation und Beratung für junge lesbische und bisexuelle Frauen