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La News de Santé PluriELLE

2014 unter dem Zeichen der Gesundheit

Jahresthema 2014 für die Lesbenorganisation LOS : Gesundheit

Die LOSINFO wird das ganze Jahr darüber berichten, Infos, Umfrage, Berichte, alles was sie immer schon wissen wollen.

 

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Chancengleichheit für LGBT-Personen

im Bereich der Gesundheit 2014 

Eingereichter Text von Stéphane Rossini am 12.12.2013

Das Problem der Chancengleichheit im Bereich der Gesundheit für lesbische, schwule, bisexuelle und transsexuelle Menschen (LGBT-Personen) ist Gegenstand einer Studie (Gruppe Gesundheit von PREOS, 2012), deren Ergebnisse von Professor Alain Pécoud (Universität Lausanne) als alarmierend bezeichnet werden. In der Studie werden sowohl Analysen und Feststellungen gemacht als auch Empfehlungen gegeben. Einige Aspekte sind aus Sicht der öffentlichen Gesundheit Besorgnis erregend. Aus diesem Grund stelle ich dem Bundesrat folgende Fragen:

1. Was ist die allgemeine Haltung des Bundesrates zu den Schlussfolgerungen, die im erwähnten Bericht gezogen werden?

2. Ist er angesichts der Dringlichkeit gewisser gesundheitlicher Probleme bei Jugendlichen (Suizidrisiko oder Zunahme der Infektionen mit sexuell übertragbaren Krankheiten) bereit, in Zusammenarbeit mit den anderen wichtigen Akteuren (Kantone, Ärzteschaft, Schule) eine gezielte Strategie zur Schaffung von Kompetenzzentren auszuarbeiten und Präventionsmassnahmen im Bereich der Gesundheit von LGBT-Personen zu entwickeln?

3. Wie gedenkt er die Lücken in der Ausbildung der Gesundheitsfachleute zu schliessen, damit den Besonderheiten der Gesundheit von LGBT-Personen Rechnung getragen werden kann?

4. Beabsichtigt er die Lücken bei den Daten zur Gesundheit von LGBT-Personen im Rahmen grosser landesweiten Gesundheitsbefragungen zu schliessen?

5. Wie gedenkt er das Thema der Gesundheit von LGBT-Personen in die bestehenden und zukünftigen nationalen Gesundheitspläne und -programme aufzunehmen?

6. Kann garantiert werden, dass - aus Sicht der Betroffenen - der Zugang zu medizinischen Leistungen und deren Finanzierung wie auch Massnahmen zum Schutz der Integrität gewährleistet sind und dass LGBT-Personen in keiner Weise diskriminiert werden?

 

News de Sante Plurielle

Bonjour à toutes et à tous,

nous sommes heureuses de vous informer de la parution de la version définitive du rapport du groupe Santé PREOS.

En novembre 2011, l’association PREOS a organisé des journées romandes de réflexion et d’actions sur le thème de la prévention du rejet fondé sur l’orientation sexuelle et l’identité de genre. Dans ce cadre, le groupe « santé » de l’association a élaboré un rapport dans le but de sensibiliser l’ensemble des professionnels de la santé et de l’éducation aux besoins spécifiques des personnes homosexuelles, bisexuelles ou transgenres (LGBT).

Sur la base de constats scientifiquement étayés, le groupe « santé » a établi une série de recommandations afin d’aider les professionnels concernés à combler les lacunes observées dans le système de santé. Un effort de formation s’avère notamment indispensable pour faire évoluer les pratiques d’accueil, de conseil et de soins, que ce soit en cabinet médical ou dans le contexte scolaire.

Ce rapport est téléchargeable gratuitement en version pdf sur le site de PREOS. Des exemplaires imprimées peuvent être commandés au prix de 20CHF/pièces à l'adresse suivante: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Santé PluriELLE im Land der FrauenärztInnen

Santé PluriELLE im Land der FrauenärztInnen

Santé PluriELLE hat vom 11. - 13. November an der Herbsttagung der Westschweizer Gruppe der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe teilgenommen

«Lesben müssen weniger oft zur gynäkologischen Untersuchung gehen», «Lesben haben häufiger Brustkrebs» Dies sind einige der – richtigen oder falschen – Aussagen aus dem Quiz, die auf dem Poster von Santé PluriELLE zu lesen sind. Die Fachgruppe der LOS stellte das Poster an der Herbsttagung der Westschweizer Gruppe der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe vor, die vom 11. bis zum 13. November in Montreux stattgefunden hatte. Die Absicht war, FrauenärztInnen dazu zu bringen, über ihr Verhältnis zu ihren lesbischen Patientinnen nachzudenken. Alle TeilnehmerInnen erhielten zudem einen Flyer, der die Fachgruppe vorstellt, und das Faltblatt zur gynäkologischen Untersuchung.

Santé PluriELLE hatte eine Spezialistin für Lesbengesundheit zu diesem Kongress eingeladen: Die Psychotherapeutin Myriam Monheim von der Familienplanung PlanF in Brüssel referierte über das Wohlbefinden und die Gesundheitsförderung lesbischer und bisexueller Frauen. Sie stellte die Projekte vor, die PlanF für LGBT hat, und beschrieb die Identitätsbildung der lesbischen und bisexuellen Frauen, ihre verletzlichen Seiten sowie die spezifischen Schwierigkeiten, die diese Frauen haben, und wie sich diese auf deren allgemeine und sexuelle Gesundheit auswirken können. Abschliessend zeigte sie Wege auf, um die ärztliche Versorgung lesbischer und bisexueller Frauen zu verbessern.

Gemäss den Kenntnissen von Santé PluriELLE ist es das erste Mal, dass dieses Thema offiziell auf dem Programm eines derartigen Kongresses in der Schweiz steht. Es ist ermutigend, dass sich die Fachleute für die Gesundheit der Lesben zu interessieren beginnen und dass das Engagement der LOS in diesem Bereich Früchte trägt. Doch muss noch vieles getan werden, bis die sexuelle Orientierung und die Gender-Identität ein vollumfänglicher Teil der Ausbildung der Pflegeberufe wird, wie dies in einigen anderen Ländern bereits der Fall ist.

Das Quiz-Poster sowie die Antworten und Quellendokumente finden sich auf www.sante-plurielle.ch.


Verwandte Links:

Journées d'automne du GRSSGO

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Neues HIV-Programm des Bundes - Was ist mit Leseben?

 

Neues HIV-Programm des Bundes: Was ist mit den Lesben?

 

Was hat man den Lesben für einen Platz eingeräumt im neuen HIV-Programm des Bundesamts für Gesundheit?

Am 1. Dezember 2010 hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) sein Rahmenprogramm zur HIV-/Aids-Prävention für die Jahre 2011 bis 2017 veröffentlicht.

Neu umfasst es auch Massnahmen gegen andere sexuell übertragbare Krankheiten (STI, sexually transmitted infections).

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Santé PluriELLE

SantéPlurielle ist eine Fachgruppe der LOS in der Romandie. Sie setzt sich mit Informations- und Präventionskampagnen für die Gesundheit lesbischer Frauen ein. Diese Kampagnen richten sich entweder direkt an lesbische Frauen oder an die verschiedenen Pflegedienstleister.

Die umgesetzten und laufenden Projekte sind

  • Erstellung einer Liste von LGBT-freundlichen GynäkologInnen und TherapeutInnen in der Romandie
  • Erarbeitung und Versand eines Informationsflyers über Brust- und Gebärmutterhalskrebs, die gynäkologische Untersuchung (eine Version für Patientinnen, eine Version für GynäkologInnen) sowie über sexuell übertragbare Krankheiten (STI) und den „safer sex“ zwischen Frauen
  • Homepage mit Verweisen auf zahlreiche Dokumentationen zu Themen rund um die Gesundheit lesbischer Frauen
  • Teilnahme an der Vernehmlassung zum neuen nationalen Rahmenprogramm zur HIV-/STI-Prävention für die Jahre 2011 bis 2017
  • Interventionen bei Fachleuten im Gesundheits- und Sozialbereich

Alle, die sich für diese Themen interessieren, sind herzlich in der Fachgruppe willkommen. Die Fachgruppe trifft sich monatlich oder jeden zweiten Monat in Lausanne.

Mehr Informationen oder eine Anmeldung für den Newsletter unter www.sante-plurielle.ch