• sldie 1
  • slide 2
  • slide 3
  • slide 4
  • slide 5
  • slide 6

bild beitreten

bild spenden

bild newsletter

Fachgruppe SOS Schweiz

Die Fachgruppe SOS Schweiz – Sexuelle Orientierung & Schule besteht seit 2006. Ihr Anliegen ist die Thematisierung der sexuellen Orientierung in den Schulen, wodurch der Diskriminierung gegenüber sich homosexuell fühlenden Jugendlichen entgegengewirkt – und damit ihre physische und psychische Gesundheit gefördert werden soll. Die höhere Gefährdung dieser Jugendlichen durch Suizid, Depressionen und Sucht ist wissenschaftlich belegt. Grund ist dabei nicht die sexuelle Orientierung, sondern die auf Homophobie beruhende Diskriminierung und Gewalt in der Gesellschaft und in den Schulen.

Vom Engagement der Fachgruppe profitieren letztlich alle Schülerinnen und Schüler. Denn es geht generell darum, ein gutes Schulklima und ein gewaltfreies Miteinander an den Schulen zu fördern. Die Vermittlung des klassischen Fachwissens wird damit nicht eingeschränkt, sondern vielmehr begünstigt.

Ziele der Fachgruppe:

  • Stufengerechte Information über sexuelle Orientierung an die Schulen bringen.
  • Das Thema obligatorisch in den Lehrplänen verankern.
  • Die Schaffung geeigneter Lehrmittel fördern.
  • Zweckmässige Berücksichtigung des Themas in der pädagogischen Fachausbildung.

SOS Schweiz ist eine gemeinsame Fachgruppe der Schweizerischen Schwulenorganisation PINK CROSS, der Lesbenorganisation Schweiz LOS und der Vereinigung der FreundInnen und Eltern von Lesben und Schwulen FELS.

Medien Mitteilung

Sexualkunde zum Schutz aller Jugendlichen

 

Die Fachgruppen für Homosexualität der Schweizer Parteien unterstützen eine obligatorische Sexualkunde, die die körperliche und seelische Gesundheit aller Jugendlichen fördert. Sie befürworten die Grundsätze zum Thema Sexualität des Lehrplans 21.

 

Neben anderen wichtigen Themen im Zusammenhang mit Sexualität müssen Jugendliche heute lernen, wie sie mit den neuen Gefahren des Internets richtig umgehen. Zu diesem Schluss kommen die Fachgruppen für Homosexualität der Schweizer Parteien. Dazu gehören die Fachgruppen von SP, CVP und FDP (RADIGAL) sowie die GaynossInnen (JungsozialistInnen), die Grünen, die Grünliberalen, die GaySVP (Verein homosexueller SVP-Mitglieder) und die Dachverbände für sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität.

 

Weiterlesen

Bericht Sexuelle Orientierung und Suizidalität

Fachgruppe Bildung

Bericht Sexuelle Orientierung und Suizidalität

An der Fachtagung S.O.S. - Sexuelle Orientierung und Schule der Fachgruppe Bildung von PINK CROSS, LOS und fels wurde die Untersuchung der internationalen und nationalen Forschungsergebnisse der Risiko- und Schutzfaktoren für adoleszente Homo- und Bisexuelle vorgestellt.

Die höhere Gefährdung sich homosexuell fühlender Jugendlicher durch Suizid, Depressionen und Sucht ist wissenschaftlich belegt. Grund ist nicht die sexuelle Orientierung, sondern auf Homophobie beruhende Diskriminierung und Gewalt in der Gesellschaft und in den Schulen.

Hier kannst du den Bericht herunterladen (doc)

Pressemitteilung vom 16. Mai 2009

Pressemitteilung vom 16. Mai 2009

Sexuelle Orientierung und Suizidalität Sie bringen sich um und niemand schaut hin Schwule, lesbische und bisexuelle Jugendliche haben ein signifikant erhöhtes Suizidrisiko. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Schulen. Dies zeigt ein Bericht im Auftrag der Schweizer Dachorganisationen der Lesben, Schwulen und ihrer Eltern.

"Sexuelle Orientierung und Suizidalität" heisst der Bericht, den die Fachgruppe Bildung der schweizerischen Schwulenorganisation PINK CROSS, der Lesbenorganisation Schweiz LOS und der Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen fels erstellen liess. Christian Leu analysierte dafür Studien aus Nordamerika und Europa sowie die wenigen Daten aus der Schweiz.

Eine zentrale Rolle spielen dabei die Schulen. Sie treten sowohl als Hort der Diskriminierung und der Ausgrenzung in Erscheinung, aber auch als Ansatzpunkt für eine Verbesserung der Situation.
• Ignoranz der Schulen gegenüber dem Thema, gegenüber Ausgrenzung und Diskriminierung durch die Gleichaltrigen und folglich auch gegenüber den psychischen Problemen, die daraus erwachsen können, spielen beim Suizidrisiko eine entscheidende Rolle.
• Eine aktive Aufgeschlossenheit der Schulen im Bereich sexuelle Orientierung und Identität zählt gleichzeitig zu den stärksten Schutzfaktoren, welche die berücksichtigten Studien nachweisen.

Erster Schritt: hinschauen!

Für eine spezifische Suizidprävention homo-, bi- und transsexueller Menschen ist es wichtig, diese Gruppe als Risikogruppe für eine erhöhte Suizidalität zu erkennen und zweitens diese Erkenntnis in den privaten und öffentlichen Suizidpräventionsprogrammen zu verankern. Anstrengungen braucht es namentlich auf folgenden Ebenen.

Schule:
• Frühe, regelmässige und wertneutrale Thematisierung von Homo-, Bi- und Transsexualität;
• Verankerung in Lehrplänen, Lehrbüchern;
• Vorbereitung der Lehrpersonen in Aus- und Weiterbildung;
• Schulregeln und Diversity-Politiken, welche allen sexuellen Orientierungen und Identitäten gerecht werden.

Sozial- und Gesundheitsbereich:
• Sensibilisierung von Fach- und Beratungsstellen
• Sensibilisierung der Fachpersonen im Sozial- und Gesundheitswesen

Gesellschaft:
Sensibilisierungsprogramme, die der Stigmatisierung von Homo-, Bi- und Transsexualität entgegen wirken. Zielpublika können namentlich sein:
• Medien
• Politik und Behörden
• Familien und ihre Organisationen

Kontakt:
Pierre Schommer, 079 776 27 86, 044 720 30 45.
Vorstand PINK CROSS, Leiter der gemeinsamen Fachgruppe Bildung von PINK CROSS, LOS und fels
Der Bericht kann auf http://www.sos-tagung.ch/ heruntergeladen werden.

Fachtagung S.O.S. - Sexuelle Orientierung in den Schulen

Fachtagung S.O.S. - Sexuelle Orientierung in den Schulen

Im Rahmen der EuroPride 09 führt die Fachgruppe Bildung der LOS, PINK CROSS und fels eine Fachtagung durch.

Die höhere Gefährdung sich homosexuell fühlender Jugendlichen durch Suizid, Depressionen und Sucht ist wissenschaftlich belegt. Grund ist nicht die sexuelle Orientierung, sondern auf Homophobie beruhende Diskriminierung und Gewalt in der Gesellschaft und in den Schulen. Die Tabuisierung von Homosexualität auch in den Schulen besteht heute noch. Die Problematik wird nicht zur Kenntnis genommen. Gegen Homophobie wird nicht dezidiert aufgetreten.
Die Tagung soll einerseits die Gründe für eine umfassende Thematisierung der sexuellen Orientierung in den Schulen belegen. Anderseits sollen Mittel und Wege vermittelt werden zur Umsetzung geeigneter Lehrpläne, zur entsprechenden Ausbildung der ErzieherInnen in den Schulen und zur Umsetzung in der Sexualerziehung.
Die Tagung wird veranstaltet von der Fachgruppe Bildung der Schweizerischen Schwulenorganisation PINK CROSS, der Lesbenorganisation Schweiz LOS und der Vereinigung der Freundinnen, Freund und Eltern von Lesben und Schwulen fels.
Fachtagung S.O.S. – Sexuelle Orientierung in den Schulen
am 16.5.2009, 9.00–15.30, Universität Zürich
ReferentInnen:
• Dr. Stefan Timmermahns
• Dr. Pierre Cochand
• Titus Bürgisser
• Margret Kiener Nellen

Tagungsbeitrag inkl. Stehlunch CHF 65.00

Anmeldung und weitere Infos auf www.sos-tagung.ch

Verwandte Links:
www.sos-tagung.ch

Weitere Beiträge...