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Santé PluriELLE im Land der FrauenärztInnen

Santé PluriELLE im Land der FrauenärztInnen

Santé PluriELLE hat vom 11. - 13. November an der Herbsttagung der Westschweizer Gruppe der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe teilgenommen

«Lesben müssen weniger oft zur gynäkologischen Untersuchung gehen», «Lesben haben häufiger Brustkrebs» Dies sind einige der – richtigen oder falschen – Aussagen aus dem Quiz, die auf dem Poster von Santé PluriELLE zu lesen sind. Die Fachgruppe der LOS stellte das Poster an der Herbsttagung der Westschweizer Gruppe der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe vor, die vom 11. bis zum 13. November in Montreux stattgefunden hatte. Die Absicht war, FrauenärztInnen dazu zu bringen, über ihr Verhältnis zu ihren lesbischen Patientinnen nachzudenken. Alle TeilnehmerInnen erhielten zudem einen Flyer, der die Fachgruppe vorstellt, und das Faltblatt zur gynäkologischen Untersuchung.

Santé PluriELLE hatte eine Spezialistin für Lesbengesundheit zu diesem Kongress eingeladen: Die Psychotherapeutin Myriam Monheim von der Familienplanung PlanF in Brüssel referierte über das Wohlbefinden und die Gesundheitsförderung lesbischer und bisexueller Frauen. Sie stellte die Projekte vor, die PlanF für LGBT hat, und beschrieb die Identitätsbildung der lesbischen und bisexuellen Frauen, ihre verletzlichen Seiten sowie die spezifischen Schwierigkeiten, die diese Frauen haben, und wie sich diese auf deren allgemeine und sexuelle Gesundheit auswirken können. Abschliessend zeigte sie Wege auf, um die ärztliche Versorgung lesbischer und bisexueller Frauen zu verbessern.

Gemäss den Kenntnissen von Santé PluriELLE ist es das erste Mal, dass dieses Thema offiziell auf dem Programm eines derartigen Kongresses in der Schweiz steht. Es ist ermutigend, dass sich die Fachleute für die Gesundheit der Lesben zu interessieren beginnen und dass das Engagement der LOS in diesem Bereich Früchte trägt. Doch muss noch vieles getan werden, bis die sexuelle Orientierung und die Gender-Identität ein vollumfänglicher Teil der Ausbildung der Pflegeberufe wird, wie dies in einigen anderen Ländern bereits der Fall ist.

Das Quiz-Poster sowie die Antworten und Quellendokumente finden sich auf www.sante-plurielle.ch.


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