• sldie 1
  • slide 2
  • slide 3
  • slide 4
  • slide 5
  • slide 6

bild beitreten

bild spenden

bild newsletter

10.12.2014: Tag der Menschenrechte / Human Rights Day

Am 10. Dezember wird alljährlich der Tag der Menschenrechte gefeiert. Es ist uns eine Freude Ihnen diesbezüglich die Einladungen für den öffentlichen Event der Sektion Menschenrechtspolitik zukommen zu lassen, welcher am 10.12.2014 in Bern stattfindet:

Menschenrechte im Kontext friedlicher Proteste

Filmvorführung Everyday Rebellion mit anschliessender Podiumsdiskussion im Kino Kunstmuseum in Bern.

Veranstaltungsdauer: 17.00h bis ca. 20.00h

Sprache: Deutsch / Englisch

Weiter Informationen finden Sie im angehängten Flyer

Die Sitzplätze sind limitiert. Wir bitten Sie, sich bis spätestens am Dienstag, 09.12.2014 unter folgenden E-Mailadresse anzumelden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zögern Sie nicht diese Informationen an interessierte Personen weiterzuleiten und wir würde uns freuen Sie ab 10. Dezember begrüssen zu dürfen.

16 Tagen gegen Gewalt an Frauen - 25.11 bis 10.12

16 Tage Kampagne aktuell

Die Gewalt fängt nicht an wenn einer einen erwürgt. Sie fängt an, wenn einer sagt: ’Ich liebe dich: du gehörst mir.’„ aus dem Gedicht ‚Die Gewalt’ von Erich Fried

Fokusthema 2014:

Eifersucht und Kontrolle

Liebe tut gut. Geliebt fühlen wir uns stark. Doch wenn die Angst überhand nimmt, die Geliebte oder den Geliebten zu verlieren, verursachen qualvolle Eifersuchtsgefühle und Kontrollverhalten mehr Leid als Freude.

Dennoch halten viele Personen Eifersucht für einen Liebesbeweis und sind – zumindest anfänglich – geschmeichelt. In den meisten Fällen von häuslicher Gewalt mit Todesfolge ist das Tatmotiv Eifersucht, wie Studien aus den USA belegen. Auch in der Schweiz nannten bei einer Umfrage unter gewaltbetroffenen Frauen zwei von drei Befragten Eifersucht als Auslöser für die Tätlichkeiten ihres Partners.

Vom 25. November bis 10. Dezember treten Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften, Frauenhäuser, Selbstverteidigungsvereine und Opferhilfestellen gemeinsam an die Öffentlichkeit. Sie machen auf das Thema Gewalt an Frauen aufmerksam und sensibilisieren für Gewaltformen wie Eifersucht und Kontrolle.

Kampagnenvideo auf Youtube: Am Anfang war es Liebe ...

http://www.cfd-ch.org/16tage/veranstaltungen/2014/nach_datum.php

Veranstaltungsprogramm

http://www.cfd-ch.org/16tage/veranstaltungen/2014/nach_datum.php

Sinnliche Geschichten bei Kerzenschein

Ein Abend für Frauen

Bei Kerzenschein an einem Novemberabend Geschichten und Gedichten lauschen, sinnlichen und überraschenden – am 22. November im Calvinhaus in Bern.

Samstag, 22. November, 19 – 21.30 Uhr

Calvinhaus, Marienstrasse 8, Bern
(Tram Nr. 6,7 und 8, Bus Nr. 19 bis „Helvetiaplatz“)

Kosten:
Inklusive Knabbereien und alkoholfreie Getränke: 15.- / 10.- (LOS- Mitfrauen)

Alle Frauen sind herzlich willkommen!

Organisiert von den „Silberlesben“ der LOS

Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 031 991 12 35
www.los.ch

Coming-out Day in der Schweiz

 COD 2014

 

 

Das Leben hat viele Farben – Coming-Out Tag 2014

Der diesjährige Coming-Out Tag wendet sich dieses Jahr ganz direkt und bewusst an die heterosexuelle Mehrheit der Bevölkerung, mit dem Slogan: Das Leben hat viele Farben.

Menschen aus der LGBT-Community und ihre Freund/innen und Bekannten suchen das Gespräch mit Menschen aus Stadt und Land, von Schaffhausen, Zürich über Goldau, Bern bis Brig.

Du erfährst,    ... dass deine Tochter lesbisch ist.

... dass dein Junge eigentlich ein Mädchen ist.

... dass dein Fussball-Kollege schwul ist.

                        ... dass deine Nachbarin eine lesbische Mutter ist.

                        ... dass dein Enkel Männer und Frauen liebt.

                        ... dass die Freundin deiner Tochter zwei Väter hat.

                        ... dass dein Vorgesetzer schwul ist.

                        ... dass deine beste Freundin lesbisch ist.                 Wie reagierst du?

Trotz schwuler Regierungsräte und Fernsehmoderatoren, trotz lesbischer Schauspielerinnen und Nationalrätinnen, trotz transidenter Redaktorinnen und Ärzte ist es noch immer für viele lesbische, schwule, Bi- und Transmenschen schwierig oder sogar unmöglich, selbstverständlich zu ihrer sexuellen Orientierung oder Identität zu stehen.

Der 11. Oktober, an dem 1987 erstmals in Washington mehr als eine halbe Million Menschen auf die Strasse gingen, um rechtliche Gleichstellung für Lesben und Schwule zu fordern, wird seither in vielen Staaten der Erde als Coming-Out Tag begangen.

Denn, wie es im Motto des letztjährigen Coming-Out Days hiess: „Und es kam der Tag, da das Risiko, in der Knospe zu verharren, schmerzlicher wurde als das Risiko, zu blühen.“ Anais Nin

So bunt und vielfältig wie das Leben, das nicht nur eine Farbe, nicht nur eine Obstsorte und nicht nur eine Blüte kennt, so selbstverständlich soll es irgendwann mal sein, seine sexuelle Orientierung oder Identität zu leben.

Damit irgendwann kein Coming-Out Tag mehr nötig sein wird, weil es für alle Menschen möglich sein wird, ihr wahres Ich zu leben, ohne Angst und in völliger Gleichberechtigung.

Bis dahin aber werden wir an jedem 11. Oktober und an jedem anderen Tag des Jahres dafür einstehen, dass Lesben, Schwule, Bi- und Transmenschen ohne Angst und ohne Vorurteile ihr ganzes Ich leben können.
Keine Diskriminierung mehr, keine Ausgrenzung und kein „fast gleich“, sondern gleiche Rechte und gleiche Pflichten, nicht mehr und nicht weniger – das fordern wir.

Denn: Das Leben hat viele Farben!

Bern, 26. September 2014                            Regina Moser, Vorstand LOS

                                              

                              

                    

                                       

Der Ständerat gibt keine Folge gegen Diskriminierung

Die Lesbenorganisation Schweiz LOS ist zu tiefst enttäuscht über die wenig mutige Haltung des Ständerats, der am 23. September der Standesinitiative des Kantons Genf keine Folge gab. Die Initiative verlangte eine Änderung der Bundesverfassung sowie der Rassendiskriminierungsnorm (Art. 261 bis StGB): Es ging um die Festschreibung des Verbots der Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung. Der Ständerat folgte damit leider seiner Kommission für Rechtsfragen. Sie hatte im vergangenen Juli mit 5 zu 2 Stimmen (Robert Cramer, GPS, Christian Levrat, SP) bei 2 Enthaltungen dem Ständerat empfohlen, der Standesinitiative keine Folge zu geben.

Die Debatte im Ständerat hat gezeigt, wie oberflächlich dieses Thema heute in der Schweiz behandelt wird. Es wurde nicht der Tatsache Rechnung getragen, dass sich eine homosexuelle Person heute nicht zur Wehr setzen kann bei einer Ehrverletzung, wenn es um homophobe Aussagen oder Anstachelung zum Hass gegen die LGBT-Gemeinschaft geht. Die Argumente des Sprechers der Kommissionsmehrheit Ständerat Stefan Engler (CVP, GR) zeigen deutlich den Mangel an Wissen um die Realität: Es ist eine regelrechte Verleugnung angesichts dessen, was wir heute die Homophobie des Staates nennen. Kein Argument vermochte die Ständeräte zu überzeugen: weder die höhere Suizidrate unter homosexuellen Jugendlichen noch die Ausgrenzung von Personen jeglichen Alters oder – und dies zählt am meisten – das Gefühl von Straffreiheit, das bei homophoben Menschen wie den Herren Bortoluzzi, Logean und anderen herrschen muss.

Es wichtig hervorzuheben, dass die sogenannte gemässigte rechte Mehrheit im Ständerat die Vorlage nicht unterstützt hat. Dies überrascht uns angesichts der fortschrittlichen und humanistischen Haltung von Parteien, die sich für eine offene und liberale Gesellschaft einsetzen sowie für die Familien engagieren, zu denen die Homosexuellen offensichtlich nicht gehören.

Ein Jahr vor den eidgenössischen Wahlen wird die LOS die Debatten aufmerksam verfolgen, die im Nationalrat zu dieser Initiative geführt werden. Unsere Aufmerksamkeit gilt auch der weiteren Behandlung der parlamentarischen Initiative des Walliser SP-Nationalrat Mathias Reynard, die eine Änderung der Rassendiskriminierungsnorm verlangt. Diese Initiative sollte auf mehr Zustimmung stossen bei den Parteien, die offensichtlich eine Änderung der Bundesverfassung scheuten.

Die Lesbenorganisation Schweiz freut sich jedoch über die Hartnäckigkeit einiger Parlamentarier, die sich immer wieder für die Sache der Homosexuellen einsetzen – und dies trotz der vorherrschenden zurückhaltenden Einstellung. Wir danken diesen Politikerinnen und Politikern, die keine Angst davor haben, Wählerstimmen zu verlieren, wenn sie sich für die Minderheiten in unserem Land engagieren.

Kontakt:

Barbara Lanthemann

Geschäftsleiterin

031 382 02 22 – 079 773 31 23

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Beiträge...