

Freitag, den 17. Mai 2013 um 07:48 Uhr
Petition „Zusammen für einen Internationalen Tag gegen Homophobie am 17. Mai“
In Erwägung von Art. 8, Abs. 1 und 2, der Bundesverfassung, der festhält:
1 Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
2 Niemand darf diskriminiert werden, namentlich nicht wegen der Herkunft, der Rasse, des Geschlechts, des Alters, der Sprache, der sozialen Stellung, der Lebensform, der religiösen, weltanschaulichen oder politischen Überzeugung oder wegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung;
in Erwägung, dass die Schweiz eine Gesellschaft ist, die allen offensteht, also auch den LGBT-Personen;
in Erwägung, dass es trotz der bereits unternommenen Anstrengungen immer noch Homophobie in der Gesellschaft gibt:
in Erwägung, dass ein grosser Konsens gegen Diskriminierung und im Besonderen gegen Homophobie besteht;
in Erwägung, dass der 17. Mai der Internationale Tag gegen die Homophobie ist;
in Erwägung, dass es angebracht ist, die Organisationen, die sich für die Abhaltung dieses Jahrestags engagieren, zu unterstützen,
fordern wir von den Behörden der Schweiz

Donnerstag, den 16. Mai 2013 um 11:39 Uhr
Wie der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen
Heute Morgen haben die Vertreterinnen und Vertreter der LOS und von Pink Cross das Gutachten zur rechtlichen Situation gleichgeschlechtlich orientierter Menschen dem Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement überreicht. Es geht konkret um die Anstrengungen, welche die Schweiz dringend machen muss, um die rechtliche Gleichberechtigung aller Bürgerinnen und Bürger des Landes herzustellen. Das Gutachten wurde Ende 2012 von Jurist-Innen der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, School of Management and Law (zhaw) erstellt, in Auftrag gegeben und bezahlt durch die nationalen Organisationen LOS und Pink Cross.
Empfangen wurden wir vom Stellvertreter von Frau Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Herrn Guido Balmer.
Einmal mehr wurden wir als BürgerInnen zweiter Klasse angesehen, wurden wir doch fern vom Eingang der Heiligen Hallen des Bundeshauses unter dem verstohlenen Blick der Berna, der Allegorie der Stadt Bern hoch oben über dem Brunnen beäugt. Man hat uns buchstäblich im Regen stehen gelassen...
Das Gespräch jedoch war konstruktiv, korrekt und kurz
.

Mittwoch, den 15. Mai 2013 um 12:35 Uhr
PARIS. Beleidigungen und Angriffe gegen Homosexuelle in Frankreich haben im Zuge der Debatte um die Einführung der Homo-Ehe dramatisch zuge- nommen. Dies stellt die Schwulen- und Lesbenrechtsgruppe SOS Homophobie fest. SDA
Dienstag, den 14. Mai 2013 um 09:52 Uhr
Offener Brief an die Mitglieder des Bundestages
Stellt gleich, was gleich ist!
Sehr geehrte Mitglieder des Bundestages,
es gibt Momente in unserer Geschichte, da öffnet sich ein Tor der Vernunft und wir als Gesellschaft haben die Chance hindurchzutreten. Hinein in eine menschlichere Zukunft. Die Frage um die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare ist genau so ein besonderer Moment. Es ist eine Frage, die uns alle betrifft und die uns alle bewegt. Denn es geht um nichts Geringeres als den Kern unseres gesellschaftlichen Selbstverständnisses; unser Bild von Ehe, Familie - und Liebe. Die große gesellschaftliche Frage lautet: Wollen wir, die Bürger dieser Republik, wirklich die Liebe zwischen zwei Menschen mit zweierlei Maß messen?17. Mai 2013: Internationaler Tag gegen Homophobie*
Der 17. Mai wurde von IDAHO als Jahrestag des Kampfes gegen Homophobie eingeführt, weil dieses Datum eine wichtige symbolische Bedeutung in der Geschichte der Homosexuellen hat. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat an einem 17. Mai die Homosexualität aus dem Krankheitsregister gestrichen und damit einen Schlussstrich unter mehr als ein Jahrhundert medizinischer Homophobie gezogen.
Quelle: http://www.homophobie.org/